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Januar 2015
09.01.15
Chamber 3

Die transatlantische Formation Chamber 3 stellt mit „Grassroots“ ihre zweite CD vor. Das in Seattle eingespielte Werk des Quartetts besteht aus Eigenkompositionen, die offen für viele verschiedene Stile sind, ohne dabei die Wurzeln des Straight-ahead-Jazz zu verleugnen. Hier trifft die groovige Auffassung amerikanischer Rhythmusgruppen auf europäische Harmoniestrukturen, mit eingängigen Melodien als Bindeglied. Der wichtigste Aspekt des Jazz bleibt dabei im Fokus: Improvisation – das Komponieren auf der Bühne.
Gitarrist Christian Eckert und der in Seattle lebende Schlagzeuger Matt Jorgensen trafen sich 1992 in New York während ihres Studiums an der New School. Beide spielten in der Rhythmusgruppe des Dizzy Gillespie Pianisten Ray Bryant, verloren sich jedoch später aus den Augen. Dank des World Wide Web fanden sie sich wieder und gründeten das traditionelle Orgeltrio NY3. Zurück in Deutschland lernte Eckert 1995 Steffen Weber kennen. Seither spielen sie in verschiedenen Projekten regelmäßig zusammen. Unterstützt werden die drei Musiker von Arne Huber, der sowohl ein Jazz-Kontrabassstudium als auch ein klassisches Kontrabassstudium absolviert hat und trotz seiner jungen Jahre eine sehr beachtliche Konzerterfahrung hat und schon auf etlichen CDs zu hören ist.

Steffen Weber (sax), Christian Eckert (g), Arne Huber (b), Matt Jorgensen (dr)

16.01.15
Judith Goldbach Quartett // Tipp

Schon Belá Bartók war fasziniert von zwei Dingen: von Natur und von traditioneller Musik. Ihn faszinierte die raue Direktheit der ungarischen Volksmusik und er komponierte stets angeregt von den Eindrücken, die er auf seinen Reisen sammelte. Fast 100 Jahre später folgt Judith Goldbach in ihrem persönlichen Reisetagebuch den Spuren Bartóks und lässt sich von seiner Musik inspirieren. Vielseitig und abwechslungsreich klingen ihre Stücke, die auf Volksweisen aus Ungarn und dem Balkan zurückgehen. In energiegeladenen Improvisationen des gesamten Quartetts erklingt die Emotionalität der rumänischen Bauerntänze. Duo-Passagen von minimalistischer Zerbrechlichkeit spiegeln die Schlichtheit der Folklore wider. Judith Goldbachs Jazz trägt die Historie in sich und macht die Lust am Reisen hörbar und erlebbar.

Mit ihrem klangbewussten und kraftvollen Bassspiel hat sich Judith Goldbach im süddeutschen Raum einen Namen gemacht und liefert mit ihrem Debüt „Reisetagebuch“ einen spannenden Beitrag zum aktuellen Jazzgeschehen. Tim Hurley (Bassklarinette, Saxophon), Claus Kiesselbach (Marimba, Vibraphon und Glockenspiel) und Christian Huber (Schlagzeug, Percussion) sind die Weggefährten der Bassistin auf ihrer historischen Klangreise von der Moderne in das Jahr 2015.

Tim Hurley (sax, bcl), Claus Kiesselbach (vib), Judith Goldbach (b), Christian Huber (dr)

23.01.15
Session #114 // Session

Auch 2015 gibt es wieder interessante Begegnungen mit vielen unterschiedlichen Musikern, die ad hoc Jazz-Standards präsentieren. Der Trompeter Steffen Dix bringt eine ausgewählte Rhythmus-Gruppe mit, die für das musikalische Grundgerüst auf der Bühne sorgt. Wer denkt, bei einer Session stehen nur zweitklassige Musiker auf der Bühne, die wild durcheinander „dudeln“, kann sich hier eines besseren belehren lassen.

Steffen Dix (tp, flh), Rhythmusgruppe und Session-Musiker

30.01.15
Klaus Bader Quintett // Highlight

„Remember Django Reinhardt & Coleman Hawkins“

Auf Initiative des Saxophonisten Klaus Bader haben sich fünf exzellente Musiker zusammengefunden, um an die Zusammenarbeit zweier musikalischer Legenden der 30er Jahre zu erinnern. Zum einen an den durch seine ganz spezielle, selbst entwickelte, virtuose Spieltechnik bekannt gewordenen Gitarristen Jean „Django“ Reinhardt (1910–1953) und zum anderen an Coleman „Hawk“ Hawkins (1904–1969), der als Vater des Tenorsaxophonspiels gilt. Er entwickelte wie kein anderer zuvor einen ganz eigenen Klang und begeisterte sein Publikum mit einer perfektionierten Spieltechnik.

Klaus Bader (sax), Peter Starkmann (g), Thilo Wagner (p), Johannes Schaedlich (b), Werner Braun (dr)

Februar 2015
06.02.15
Edith van den Heuvel & Frank Harrison feat. Davide Petrocca

Die niederländische Jazzsängerin Edith van den Heuvel und der englische Jazzpianist Frank Harrison präsentieren ein Konzert besonderer Art. Das Duo wird seine neue CD „Beneath the Blue“ vorstellen, und speziell für diesen Abend haben sie als Verstärkung ihren hochgeschätzten Kollegen und Ausnahmebassisten Davide Petrocca aus Stuttgart eingeladen. Mal intim, mal kräftig, mal spielerisch aber immer mit viel Leidenschaft werden sie gemeinsam, unter anderem die wunderschönen Jazzballaden von Michel Legrand sowie Jazzklassiker, wie Caravan von Duke Ellington, auf atemberaubende Weise darbieten.

„Edith strahlt eine hingebungsvolle Wärme und Intimität aus, legt ihre ganze Empfindsamkeit offen und wirkt darin ungeheuer stark und selbstsicher. Sie intoniert dabei höhensicher und makellos“ (Rheinpfalz, Walter Falk).

Edith van den Heuvel (voc), Frank Harrison (p), Davide Petrocca (b)

13.02.15
Reiner Ziegler Trio feat. Pirmin Ullrich + Jens Bunge // Tipp

Bei einer der vielen legendären Sessions im Ettlinger Birdland59 lernten sich der Mundharmonikaspieler Jens Bunge und der Pianist Reiner Ziegler schon vor Jahren kennen. Bald ergab sich die Möglichkeit, mit Pirmin Ullrich am Sax, eine Quintettformation zu bilden, deren Reiz im gemeinsamen Sound von Saxophon und Mundharmonika liegt. So entwickelten sie ein Zusammenspiel, welches das bop-orientierte Spiel von Jens Bunge, das selbst auf internationaler Ebene keinen Vergleich zu scheuen braucht, mit der Expressivität des Saxophons von Pirmin Ullrich zu einer explosiven Mischung kombiniert.

Sie präsentieren mit ungebremster Spielfreude sowohl Jazzklassiker – wie Moment’s Notice oder Nica’s Dream – als auch stilvoll arrangierte Eigenkompositionen von Ullrich, Ziegler und vor allem Bunge, dessen „Spezialität die Adaption asiatischer Volksweisen für den Jazz ist“ (JazzPodium).

Reiner Ziegler (p), Pirmin Ullrich (sax), Jens Bunge (hmca), Wlad Larkin (b), Matthias Klittich (dr)

20.02.15
Invisible Change

Invisible Change – hinter diesem Credo verbirgt sich ein hochkarätiges Trio um den Pianisten Oliver Maas. Es steht für die dynamische Fortentwicklung des klassischen Jazztrios in das musikalische Fegefeuer zwischen Improvisation und knallharten Grooves. Dabei wird an Komplexität ebenso wenig gespart wie an lyrischen Melodien. Im Fokus steht stets die musikalische Kernaussage der Kompositionen von Oliver Maas.
Die Wurzeln des Trios reichen fast 20 Jahre zurück in die Zeit, als Oliver Maas und Schlagzeuger Bernd Oezsevim in einem Dorf im Saarland anfingen, die ersten eigenen Stücke zu erarbeiten. 2002 trafen die beiden beim Studium an der Folkwang-Hochschule in Essen auf den Bassisten Markus Braun und komplettierten ihre musikalische Vision.

Alle drei Bandmitglieder sind in unterschiedlichsten Formationen tätig und haben sich bei Jazz-Contests regelmäßig vordere Plätze erspielt, u. a. den zweiten Platz beim Jazzpreis Ruhr 2011. Auf seiner aktuellen CD „Spring“ vollführt das Trio die Gratwanderung zwischen Einfachheit und Vielfalt, zwischen musikalischer Präzision und absoluter Spielfreude.

Oliver Maas (p), Markus Braun (b), Bernd Oezsevim (dr)

27.02.15
The Huggee Swing Band // Tipp

Die Huggee Swing Band besteht aus sieben Profimusikern, die allesamt an der Musikhochschule Mannheim studierten oder noch dort studieren. Aus einem Projekt, das anfangs nur für einen Auftritt geplant war, hat sich eine Swingband entwickelt, die mittlerweile eine feste Größe in der Mannheimer Musikszene ist.
Die Huggee Swing Band spielt den Swing in seiner reinsten Form. Akustisch. Authentisch. Ausnahmslos. Mit vier Bläsern, Drums, Bass und Piano klingen sie wie eine Band der Goldenen Zwanziger und vermitteln auch das besondere Lebensgefühl dieser Ära!

Joachim Harras (sax), Johannes Reinhuber (cl), Stephan Udri (tp), Clemens Braun (tb), Konrad Hinsgen (p), Simon Schallwig (b), Dominik Fürstberger (dr),

März 2015
06.03.15
JazzEnsemble Baden-Württemberg // Highlight

JazzEnsemble Baden-Württemberg –
Die Band der Bandleader und Jazzpreisträger

Dieses besondere und hochkarätige Ensemble wurde 2010 vom Saxophonisten und Komponisten Peter Lehel ins Leben gerufen, mit dem Ziel, das kreative Potenzial der Preisträger des Jazzpreis Baden-Württemberg zu bündeln und gemeinsam neue musikalische Ideen auf der Höhe der Zeit zu verwirklichen. In dieser Formation finden sich herausragende Musikerpersönlichkeiten, die sich in der internationalen Jazzszene als Instrumentalisten, Komponisten und Bandleader einen hervorragenden Namen gemacht haben. Mit im Gepäck hat die Formation ihre erste CD „Edition 13“ mit Kompositionen aller Bandmitglieder. Es erwartet Sie ein hochinteressantes, lebendiges Kaleidoskop der aktuellen deutschen Jazzszene.

Trompeter Thomas Siffling studierte in Mannheim und Stuttgart. Er spielte schon mit Xavier Naidoo, Söhne Mannheims, De-Phazz, Joachim Kühn, Frank Foster und unterrichtet an der Musikhochschule Saarbrücken.
Peter Lehel am Saxophon studierte in Stuttgart und Budapest und ist heute auf allen Kontinenten unterwegs u. a. mit Oláh Kálmán, Barbara Dennerlein, Saltacello, Sabine Meyer, Wolfgang Meyer. Er unterrichtet an der Karlsruher Musikhochschule.
Pianist Kristjan Randalu studierte in Stuttgart, London und New York. Er spielt mit Ari Hoenig, Nguyên Lê, Ben Monder, Nils Petter Molvaer und Dhafer Youssef und seinen Projekten.
Axel Kühn, Kontrabass, studierte in Stuttgart, ist heute ein gefragter Sideman und arbeitet mit seinen eigenen Bands Kühntett und Axel Kühn Trio.
Schlagzeuger Bodek Janke studierte in Köln und New York und spielt heute mit der WDR Bigband, Olivia Trummer, Nguyên Lê, Matthias Schriefl, Steffen Schorn, Roger Hanschel u.v.a.

Peter Lehel (sax), Thomas Siffling (tp), Kristjan Randalu (p), Axel Kühn (b), Bodek Janke (dr)

13.03.15
Martin Müller & The RiB // Tipp

Der Gitarrist Martin Müller, bekannt als Interpret brasilianischer Gitarrenkunst, übertrug die Piano-Soloversion von „Rhapsody in Blue“ auf sein Instrument – die akustische Gitarre. In Zusammenarbeit mit dem Schlagzeuger Florian Alexandru-Zorn und dem Bassisten Markus Bodenseh entstand eine virtuose Fassung mit beeindruckender Interpretation der zentralen Themen dieses Klassikers der amerikanischen Musik. Ergänzt wird das Projekt durch Jürgen Bothner am Saxophon, der das Klangbild des RiB-Projekts verfeinert. Als Kontrast baut das Quartett eine Brücke zu den großen Kompositionen aus der Zeit des Bossa Nova: Antonio Carlos Jobim, Luiz Bonfá, Baden Powell u. a. Ein jazziger Nord-Süd-Dialog.
Die Presse schreibt: „Martin Müller gibt uns einen neuen Einblick in die Rhapsody in Blue von Gershwin – ein mehr als hörenswertes Album.“

Martin Müller (g), Jürgen Bothner (sax), Markus Bodenseh (b), Florian Alexandru-Zorn (dr)

20.03.15
SNEM

Die vier Jazzmusiker Ralf Bereswill (Keyboards), Sebastian Degen (Saxophon), Thomas Andelfinger (Gitarre) und Stefan Günther-Martens (Schlagzeug) formierten sich zu einem außergewöhnlichen Quartett, dessen erklärtes Ziel es ist, die unterschiedlichen musikalischen Wurzeln und Konzepte der einzelnen Bandmitglieder aufzugreifen und zu einer neuen homogenen Einheit zu schmieden. SNEM besinnt sich auf die erdigen, pulsierenden und groove-treibenden musikalischen Elemente Jazz, Blues, Bebop, Jazzrock, und trifft stilistisch im Großbereich „Modern Groove Music“ auf einen gemeinsamen musikalischen Nenner.

2013 erschien die erste CD des Quartetts, die sowohl vom Publikum, als auch von der Presse euphorisch aufgenommen wurde.

Ralf Bereswill (key), Sebastian Degen (sax), Thomas Andelfinger (g), Stefan Günther-Martens (dr)

27.03.15
Session #115 // Session

Engagierte Musiker der Region treffen sich im Birdland59, sprechen sich kurz ab, und los geht’s auf der Bühne unter der Leitung von Steffen Dix und mit unserer Hausband als Opener – das ist echter, handgemachter Jazz. Liebhaber von Jazzstandards kommen hier voll auf ihre Kosten – und das für nur 5 €!

Steffen Dix (tp, flh), Rhythmusgruppe und Session-Musiker