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September 2016
30.09.16
Felix Fromm Quartett // Tipp

Das eigene Projekt von Felix Fromm als Bandleader bewegt sich stilistisch zwischen New York based Modern Jazz, New Orleans Grooves, Funk und Pop Einflüssen. Gesangliche, nachvollziehbare Melodien werden mit komplexen rhythmische Strukturen verbunden. Die Kompositionen lassen Raum, die Individualität jedes einzelnen Musikers zu entfalten.

Felix Fromm ist Lehrbeauftragter für Jazzposaune an den Musikhochschulen Mannheim und Mainz. Er studierte selbst in Mannheim, Köln und New York. Ein 2-jähriges Stipendium der Fulbright Commission ermöglichte ihm einen Studienaufenthalt in New York. Hier studierte er bei u.a. Steve Turre, John Riley, Dave Liebman, Michael Mossman.

Er spielte u.a. in den Big Bands des WDR, des HR, des NDR und des SWR, sowie mit Chris Potter, Randy Brecker, Kevin Mahogany und Dave Liebman. Er ist Mitglied im Sunday Night Orchestra Nürnberg sowie musikalischer Leiter und Arrangeur der Band Blassportgruppe.

Felix Fromm (tb), Riaz Kabiphour (g), David Helm (b), Jens Düppe (dr)

Oktober 2016
07.10.16
Karl Koller Trio feat. Jens Bunge

- Hommage an "Toots" Thielemans -

Jean-Baptiste Thielemans, geb. 1922, bekannt als „Toots“ Thielemans, ist ein belgischer Musiker des Modern Jazz (Mundharmonika, Gitarre, Pfeifen). Wie kein Zweiter hat er „der Mundharmonika“ im Jazz zu Respekt verholfen.
Toots war ein sehr gefragter Sidemen, der mit vielen Jazzgrößen gespielt hat u.a. Ella Fitzgerald, Bill Evans, Quincy Jones, Jaco Pastorius, Charlie Parker, Benny Goodman u.v.a. Als Komponist hat er Bluesette komponiert.

Hier und heute wird ein besonderes musikalisches Schmankerl angeboten: der bekannte Jazz-Mundharmonika Spieler Jens Bunge ist zu Gast im Birdland59.

Jens Bunge begann im Alter von 18 Jahren, sich das Spielen der chromatischen Mundharmonika selbst beizubringen. Durch Aufnahmen von Toots Thielemans beeinflusst, fand er bald zu seiner Leidenschaft für den Jazz.

In den folgenden Jahren spielte er als Gastsolist mit der Thilo Berg Big Band featuring Ack van Rooyen und Barbara Dennerlein, mit Art Farmer, Bill Ramsey und dem Deu tschen Jugend Jazz Orchester BuJazzO unter der Leitung von Peter Herbolzheimer und und nahm u.a. an den Asia Pacific Harmonica Festivals in Seoul, Japan und Hong Kong teil.

Außerdem leitet Bunge Workshops „Jazz auf der Mundharmonika“.
Das Jazz Podium schreibt: „Er bläst Mundharmonika mit der Rasanz eines Bebop-Saxophonisten und auch mit dem vollen Ton der großen Balladenmeister“.

Begleitet wird Bunge vom Karlsruher Gitarristen Karl Koller, dem Bassisten Thorsten Steudinger und dem Pforzheimer Schlagzeuger Matthias Klittich, alles bekannte, gefragte und versierte Musiker. Sie werden für den nötigen Background sorgen.

Gespielt werden unter anderem Highlights der Gitarrenmusik sowie Highlights der Mundharmonika in den Stilrichtungen Swing, Latin und Bossa.
Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen und swingenden Musikabend!

Jens Bunge (mharp), Karl Koller (g), Thorsten Steudinger (b), Matthias Klittich (dr)

14.10.16
Duo Stowell - Eckert

Die beiden Gitarristen John Stowell und Christian Eckert spielen seit 2010 als Duo zusammen. In dieser Zeit hat sich ein Repertoire aus Eigenkompositionen und Standards entwickelt, welches neben eingängiger Duo-Arrangements beiden Musikern genügend Freiraum bietet um interaktiv die Möglichkeiten des Jazz auszuloten.

John Stowell ist ein legendärer amerikanischer Jazzgitarrist und zählt du den eigenständigsten Vertretern seines Genres. Der Einfluss von Pianisten und Bläsern führt zu seinem eigenen Stil der lineares und akkordisches Spiel verschmelzen lässt, was erst durch seine sehr eigene Spieltechnik möglich ist. Er begann seine Karriere in den frühen 70er Jahren und neben seiner regen konzertanten Tätigkeit mit Musikern wie Milt Jackson, Lionel Hampton, Art Farmer, Herb Ellis, Paul Horn, Mundell Lowe, Billy Higgins, Billy Hart, Tom Harrrell, Don Thompson und Dave Liebman ist John Stowell ein gefragter Dozent und gibt Workshops auf der ganzen Welt.

Christian Eckert ging in den frühen 90er Jahren nach Holland um dort Jazz-Gitarre zu studieren, bevor er dann nach New York zog um an der New School bei Lehrern wie Jim Hall, Hal Galper und John Abercrombie zu studieren und mit den Musikern der Szene zu spielen, wie Ray Bryant dem legendären Dizzy Gillespie Pianisten. Zurück in Deutschland wurde er gemeinsam mit Kollegen wie Mark Whitfield und Peter Bernstein vom Szene-Magazin „JazzThing“ zu einem der zehn talentiertesten Nachwuchs-Gitarristen der internationalen Jazz-Szene gewählt. Christian Eckert ist zudem seit Beginn des jährlichen Jazz-Workshops Ettlingen, veranstaltet vom Jazz-Club Ettlingen e.V., der musikalische Leiter dieses beliebten Kurses für Jazzmusik-Amateure.

Die beiden Gitarristen sind seit vielen Jahren auf dem in Seattle ansässigem Label Origin Arts beheimatet und Endorser für den Gitarrenbauer Höfner.

John Stowell (g), Christian Eckert (g)

21.10.16
Session mit Thema: London - Liverpool // Session

Die "Session mit Thema" hat sich mittlerweile als ein echter "Geheimtipp" etabliert. Hierbei sind unsere beliebten Sessionabende, zu denen sich die besten Jazzmusiker aus der Region zum spontanen Jazzen zusammenfinden, jeweils einem bestimmten Aspekt des Jazz-Genre gewidmet.

Bisherige Themen wie "New York" oder "Rio de Janeiro" fanden großen Zuspruch bei den Zuhörern im Birdland59. Heute steht die Städte-Achse "London - Liverpool" im Mittelpunkt der musikalischen Interpretationen.

Steffen Dix (tp, flh), Rhythmusgruppe und Sessionmusiker

28.10.16
South Quartet // Highlight

Nach einem 15-jährigen Aufenthalt in Belgien hat sich der Trompeter Peer Baierlein 2011 entschlossen, nach Deutschland zurückzukehren. Ein paar Monate später wollte er wieder ein rein deutsches Quartett aufbauen und da Peer waschechter Stuttgarter ist, fiel die Wahl mit Ull Möck, Markus Bodenseh und Matthias Daneck auf vier der besten Musiker im süddeutschen Raum - ein Wiedersehen nach vielen, vielen Jahren.

Das South Quartet gehört zu einer neuen Generation von Jazzmusikern, die keine Vorurteile kennen, die ausschließlich Eigenkompositionen spielen, aber doch an der Tradition anknüpfen und sich gleichzeitig mit Hilfe von neuen Mitteln auf noch unbekanntes Terrain begeben - Musik, die sich gerne als ‘Jazz’ bezeichnen läßt, die sich aber auch durch Toleranz gegenüber anderer Musik auszeichnet, wobei Authenzität und unbekümmerte Kreativität im Vordergrund stehen.

Peer Baierlein (tp), Ull Möck (p), Markus Bodenseh (b), Matthias Daneck (dr)

November 2016
11.11.16
SaxShop

SaxShop - kreativer Jazz-Pop aus Mannheim!

Dank ihres außergewöhnlichen Repertoires und nicht zuletzt durch ihren Witz und Charme schafft es die Saxophon-Formation auf atemberaubende Weise die Bühne zu erobern und den Zuhörer quer durch alle Generationen fest in seinen Bann zu ziehen.

Ihre Eigenkompositionen, geprägt von jazzigen Balladen, Groove Jazz mit Funk-Soul-Charakter, rhythmusgeladenen Elementen lateinamerikanischer Musik sowie Einflüssen arabisch-orientalischer Harmonik und Melodien, machen den unverkennbaren Stil von SaxShop aus. Dieser wird zur Triebfeder eines klanglichen und visuellen Hochgenusses, der von einer bemerkenswert mitreißenden Spontanität und Virtuosität gekennzeichnet ist.

Mit eben dieser Vielfalt zeigen die vier Musiker auf eindrucksvolle Weise, dass ihre Musik rundum begeistert – auf und vor der Bühne!

Als Gründungsmitglied von SaxShop zieht Nicolai Pfisterer (Sopran-/Tenorsaxophon/Klarinette) nicht nur die organisatorischen Fäden im Hintergrund, er trägt auch einen großen Teil zum abwechslungsreichen Repertoire der Band bei. So weiß er mit lyrisch dramatischen und bewegend perkussiven Eigenkompositionen, sowie intelligent durchdachten Arrangements bekannter Popsongs der Band einen Großteil ihres individuellen Klangs zu geben. Darüber hinaus bestechen die gefühlvollen bis virtuosen Soli, die einen Zauber auf die Live Atmosphäre mit SaxShop legen, der sich das Publikum kaum zu entziehen vermag. Nach seinem Jazzsaxophon-Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim, baut er seine kompositorische Handschrift weiter aus. 2015 absolvierte er seinen Master in Jazz-Arrangement und Komposition bei Prof. Steffen Schorn an der Hochschule für Musik in Nürnberg.

Julian Schunter (Altsaxophon/Bassklarinette) ist der entspannte Ruhepol innerhalb der Band. Durch seinen runden und zugleich warmen Ton auf dem Altsaxophon zaubert er ergreifende Melodien. Er ist der Mann der leisen Töne und vermag es das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Julian studierte Jazz-Saxophon und Musikpädagogik an der Hochschule für Musik in Nürnberg.

Paul Stoltze (Tenorsaxophon/Klarinette/Bassklarinette) ist der integrierte Sachse im Bunde. Der gebürtige Chemnitzer schreibt ebenfalls Titel für SaxShop und überzeugt dabei durch eingängige gefühlsbetonte Melodien. Er bringt mit seinen Stücken das Publikum dazu, sich in die farbenfrohen Welten der Musik mitreißen zu lassen, die einerseits sehr aufregend und überraschend, andererseits emotional oder sogar melancholisch wirken können. Obendrein sind dem ausdrucksstarken Tenorsaxophonisten an Abwechslungsreichtum in improvisierten Soli keine Grenzen gesetzt - mal verrückt und frech, dann wieder melodisch und sensibel.

Sebastian Nagler am Baritonsaxophon ist der Fels in der Brandung. Unsere "Rhythmusgruppe" gibt den Beat wie ein Schlagzeug und schafft die klangliche Basis von SaxShop: manchmal charmant und warm wie ein Kontrabass, dann wieder funky und tight wie ein E-Bass - er macht mit seinen Linien die Harmonien klar! Abgehärtet durch die eisigen Temperaturen Schwedens, in dessen Hauptstadt Stockholm er sein
Jazz-Musikstudium abschließen konnte, hat er eine atemberaubende Ausdauer. Ohne einen Atemzug zu verschwenden macht er seinen Job und stellt die perfekte Besetzung für die Basis von SaxShop dar!

„Magie der Einschwingvorgänge, Verschmelzen der Individuen im Ensembleklang, gemeinsamer Atem, Virtuosität in der Beherrschung des Rhythmus: Zutaten eines hervorragenden A-cappella Ensembles. Das junge, aber schon erfahrene Saxophonquartett "SaxShop" hat mit intelligenten und ansprechenden Kompositionen und Arrangements in großer Akribie und Hingabe diese Möglichkeiten ausgeleuchtet und eine wunderbare CD eingespielt. Das Ergebnis kann sich hören lassen: knackige Grooves, expressive Soli, individuell geführte Linien und ein warmer Bandsound, der Lust auf mehr macht…"
Prof. Steffen Schorn, Hochschule für Musik Nürnberg

Nicolai Pfisterer (as, ts, cl), Julian Schunter (as, bcl), Paul Stoltze (ts, cl, bcl), Sebastian Nagler (bari. bcl)

18.11.16
Girl Talk // Tipp

Girl Talk ist reine Frauen-Power in der Jazz-Musik!

Die vier Musikerinnen kennen sich bereits lange aus verschiedenen Formationen und wurden von der derzeit in New York lebenden Schlagzeugerin Mareike Wiening im Sommer 2015 für ein Konzert projektweise zu einer Band formiert. Dieser Abend begeisterte alle so sehr, dass sie beschlossen dieses Projekt weiterzuführen. Nun sind alle vier zumindest zeitweise wieder im Lande und präsentieren eine Mischung aus Eigenkompositionen aller Bandmitglieder, die ein musikalisches Spektrum von traditional Jazz über Bossa bis hin zu Modern Jazz abdecken und einen Abend voller Energie und Spielfreude versprechen.

Stephanie Lottermoser (Saxophon, Gesang) lebt in München und veröffentlichte 2015 ihr drittes Solo-Album "Paris Songbook". Sie erhielt einen Bayerischen Kunstförderpreis und verbrachte 2014 ein sechsmonatiges Stipendium in Paris an der "Cite International des Arts", wo sie die Musik ihres aktuellen Albums auch komponierte. Weiterhin ist sie Dozentin im Bayerischen Landesjugendjazzorchester. Mit ihrer Band ist sie v.a. deutschlandweit sowie in Frankreich, Österreich und der Schweiz tätig.

Die Pianistin Gee Hye Lee lebt in Stuttgart und ist Jazz-Preisträgerin des Landes Baden-Württemberg. Seit 10 Jahren organisiert und leitet sie die Reihe "Geenius Monday" im Jazzclub Kiste. Sie veröffentlichte mehrere Soloalben (u.a. "Lights" 2012) sowie Alben mit Musikern die schon mehrmals mit ihr beim Geenius Monday aufgetreten sind, ausserdem wirkte sie bei zahlreichen Produktionen als Sideman mit und ist Mitglied in verschiedenen Bands wie dem Quartett des Gitarristen Frank Kuruc und der Sängerin Barbara Bürkle.

Die Bassistin Hendrika Entzian lebt in Köln, wo sie Kontrabass und auch Komposition studierte. Sie leitet dort ihr eigenes Quartett, mit welchem sie 2015 das erste Album "Turnus" veröffentlichte. Weiterhin ist sie Stipendiatin der Stiftung "Live Music Now" und wirkte in verschiedenen Pop- und Theatermusikprojekten mit. 2014 war sie Preisträgerin des Hansjörg-Hensler-Jazzwettbewerbs.

Mareike Wiening studierte zuerst in Mannheim und Kopenhagen Schlagzeug, bevor sie 2012 im Zuge eines DAAD Stipendiums nach New York zog, wo sie derzeit lebt und arbeitet. Sie ist Kulturpreisträgerin ihrer Heimatstadt Herzogenaurach, war u.a. Mitglied im Bundesjazzorchester BUJAZZO und dem Projekt "Generations 10" und wirkte bereits bei zahlreichen Produktionen mit. 2014 veröffentlichte sie ihr erstes Soloalbum "Crosswalk".

Stephanie Lottermoser (ts, voc), Gee Hye Lee (p), Hendrika Entzian (b), Mareike Wiening (dr)

25.11.16
Session mit Thema: Havanna // Session

Die "Session mit Thema" hat sich mittlerweile als ein echter "Geheimtipp" etabliert. Hierbei sind unsere beliebten Sessionabende, zu denen sich die besten Jazzmusiker aus der Region zum spontanen Jazzen zusammenfinden, jeweils einem bestimmten Aspekt des Jazz-Genre gewidmet.

Bisherige Themen wie "New York" oder "Rio de Janeiro" fanden großen Zuspruch bei den Zuhörern im Birdland59. Heute steht die Stadt "Havanna" im Mittelpunkt der musikalischen Interpretationen.

Steffen Dix (tp, flh), Rhythmusgruppe und Sessionmusiker

Dezember 2016
02.12.16
The Minimal Jazz Unit // Tipp

Mit "THE MINIMAL JAZZ UNIT" stellt Bassist und Landesjazzpreisträger Axel Kühn sein jüngstes Projekt vor. Es vereint Elemente von Minimal Music à la Steve Reich, zeitgenössischem modern Jazz und Pop und kreiert so einen unverwechselbaren Bandsound.

Im Mittelpunkt des Programms steht die ca. 50-minütige Komposition "THE FRACTIONAL UNITS SUITE"", welche Bandleader Kühn dieser Besetzung passgenau auf den Leib komponiert hat. Sie erscheint im komplett akustischen Gewand und entführt den Zuhörer auf eine spannende
Reise voller Überraschungen, emotionaler Klangkollagen und geballter Jazzpower.

Die Übergänge der 5 Sätze sind fliessend und absolut fesselnd. Kühn, der von der Fachzeitschrift Jazz Thing als „kompositorisches Ausnahmetalent“ bezeichnet wurde, erweitert mit seiner Suite das klassische Jazzidiom um viele spannende Möglichkeiten der Instrumentierung und Melodik und geht so seinen ganz eigenen Weg.

Markus Harm (as), Alexander Bühl (ts), Christoph Neuhaus (g), Axel Kühn (b), Lars Binder (dr)