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September 2017
29.09.17
Tiefenrausch Klangkombinat

Thore Benz hat einen ungewöhnlichen Namen für sein Quintett gewählt, der die vielfältigen Zutaten in seiner Musik unterstreicht. Er ist E- und Kontrabassist, Komponist und Instrumentalpädagoge, studierte in Frankfurt Jazz und Popularmusik und ist seit 1998 als professioneller Musiker tätig. Aus seiner Leidenschaft für afroamerikanische Musik entwickelte er seine groove-orientierte Spielweise in Zusammenarbeit mit vielen Musikern aus Afrika und Südamerika. Seine Kompositionen sind geprägt von unterschiedlichen Musikkulturen, die er im Laufe seines Werdegangs kennenlernte.

Die Musik des Tiefenrausch Klangkombinates - entstanden aus Kompositionen von Thore Benz - ist groovig-urban, tanzbar, melodisch und voller Leidenschaft, inspiriert vom Funk und Hard Bop der 1960er Jahre sowie von Acid Jazz und der Clubmusik. Offen für Erweiterungen treten jederzeit andere Stile und Klangfarben hinzu durch Einbeziehung teils internationaler Gastmusiker: so bereichern ein kubanischer Perkussionist, ein Koraspieler aus Gambia oder ein Jazztrompeter die Arrangements und bringen mit ihrer Spielkunst und Kreativität eine vielseitige Performance auf die Bühne. Bei uns im Birdland59 wird Tiefenrausch mit Juan Bauste Granda & Jason Schneider zu hören sein.

Juan Bauste Granda stammt aus Santiago de Cuba und ist der musikalische Leiter des "Conjunto Folclorico del Oriente", dem ältesten Folkoloreballett Kubas. Zahlreiche Auftritte und Tourneen im In- und Ausland begleiten seinen Werdegang. Seine ausserordentlichen Kenntnisse, sowohl der populären Musik, als auch der kubanischen Folklore machen ihn zu einem der führenden Perkussionisten im Osten Kubas.

Jason Schneider ist ein vielseitig aktiver Trompeter aus Frankfurt, der sich in zahlreichen Stilen zu Hause fühlt und Träger des Frankfurter Jazzpreises ist.

Thore Benz (b), Jason Schneider (tp), Samuel Schroth (keys), Uta Wagner (dr), Juan Bauste Granda (perc)

Oktober 2017
06.10.17
Lindfors Swing Affairs

Was lässt Musik swingen? Duke Ellington meinte: „Musik ist wertlos, wenn sie nicht swingt!“ – Keine Frage, Lindfors Swing Affairs bringt den Swing so echt und old-fashioned rüber, dass er tanzbar ist.

Der amerikanische Schlagzeuger Will Lindfors, der seine zweite Heimat im Schwäbischen gefunden hat, hat mit seiner Band auf der aktuellen CD „Harlem Nights“ die spirituelle Fortführung der Swing-Ära dokumentiert. Sein Können am Schlagzeug wurde 1997 mit dem Fachmedienpreis „Drummer of the Year“ ausgezeichnet. Sein Gesang ist die Re-Inkarnation von Fats Waller. Stimmlich ergänzt wird er von dem Briten Andy Lawrence, der eigentlich Trompeter, Arrangeur und Komponist ist und in der Band für den Brass-Sound mit dem Kornett zuständig ist. Für uns hat er auch seine Klarinette im Gepäck. Er unterrichtete u. a. die Blechbläser des Jugendjazzorchesters Baden-Württemberg. Harald Schwer am Piano hatte zunächst eine klassische Ausbildung, bis er sich dem Swing zuwandte. Als Studiomusiker hat er fast 20 Schallplatten und CDs eingespielt von traditionellem Jazz über Swing, Mainstream bis hin zu Modern Jazz. Helmut Siegle kam über die Gitarre und den E-Bass zum Kontrabass. Auch er hat eine klassische Grundausbildung. Die Liebe zum Swing machte ihn zum vielgefragten Sideman in zahlreichen Bands im süddeutschen Raum.

Alle vier Vollblut-Musiker haben eins gemeinsam: Spaß und pure Lebensfreude durch den Swing! Und das überträgt sich auch auf das Publikum.

Andy Lawrence (cl, cor, voc), Harald Schwer (p), Helmut Siegle (b), Will Lindfors (dr, voc)

13.10.17
BYRN! // Tipp

Christoph Neuhaus hat mit seinem Quartett "BYRN!", das die Rechtschreibkorrektur des Editors immer mit BURN! verbessern will, ein hochkarätiges Deutsch-Französisches Jazz-Projekt zusammengestellt, das für feinsten Hammond Groove ’n' Jazz steht.

Christoph Neuhaus (Gitarre) und Alexander Bühl (Saxophon), beide Stipendiaten der Kunststiftung Baden-Württemberg, treffen auf den herausragenden französischen Musiker Jean-Yves Jung (Hammond B3) und den französichen Top-Schlagzeuger Jean-Marc Robin. Beide sind international tätig, u.a. als langjährige Mitglieder in der Band des Ausnahme-Gitarristen Bireli Lagrene sowie als Dozenten an den Musikhochschulen in Mainz und Lille (FR).

Christoph Neuhaus (g), Alexander Bühl (Sax), Jean Yves Jung (Hammond B3), Jean-Marc Robin (dr)

20.10.17
Mobile Home feat. Steffen Weber

Zusammen mit dem portugiesischen Bassisten Zeca de Oliveira und dem Karlsruher Schlagzeuger Stefan Günther-Martens verarbeitet der Karlsruher Pianist Gernot Ziegler in seiner Band „Mobile Home“ eine reichhaltige Bandbreite seiner musikalischen Einflüsse aus Modern Jazz und Fusion. Mal gibt nur ein Grundrhythmus die Idee zu einer seiner Kompositionen, mal ist es eine Melodie oder eine Reihung von Klängen. Klar auskomponierte Arrangements stehen gleichberechtigt neben kurzen skizzenartigen Improvisationsvorlagen, melodiöse Funk- und Swinglinien neben pulsierenden, wabernden Klängen.

In letzter Zeit widmet sich Ziegler mehr und mehr auch dem elektrischen Piano und erweitert damit den klassischen Klaviertrio-Sound um eine weitere eigene Note.

Das Jazzpodium 11/12 2010 schreibt über das letzte Album der Band „Mobile Home“:
„Dem klassischen Format des Piano-Trios geben die drei einen melodischen fast poppigen, nie belanglosen, optimistischen Touch, der seine Inspiration aus der europäischen Klassik, afrikanischen Rhythmen, dem modernen Jazz und der eigenen Ader für lyrische Atmosphäre bezieht - ein Album von erzählerischer Weite und intimer Nähe. Man kann weit reisen mit dieser Musik – und gleichzeitig bei sich daheim ankommen.

Als "Special Guest" ergänzt heute der Saxophonist Steffen Weber das Trio, dessen Musiker übrigens allesamt auch als Dozenten an der Musikschule Ettlingen tätig sind. Steffen Weber ist sowohl Dozent an der Musikhochschule in Mainz, als auch festes Mitglied in der HR Big Band. Für den Ettlinger Jazz-Workshop war er ebenfalls in den vergangenen Jahren Saxophondozent.

Gernot Ziegler (p), Steffen Weber (sax), Zeca de Oliveira (b), Stefan-Günther-Martens (dr)

27.10.17
Session mit Thema: Amsterdam // Session

Das 1945 eröffnete legendäre "Cafe Casablanca" führt die lange Liste der Jazz- und Musik-Clubs Amsterdams an, wo man in allen Gassen und Grachten sommmertags Musik hören und sehen kann.

Ein bekannter Ort für Musik in Amsterdam ist das "Bimhuis", hervorgegangen aus einem kleinen Jazz-Club für avantgardistische Musik. Dort werden in einem ultra-modernen Neubau seit 2005 über 300 Konzerte pro Jahr veranstaltet und dem niederländischem und internationalem Jazz sowie improvisierter Musik eine große Bühne geboten.

Ironischerweise fand einer der bekanntesten niederländischen Jazzer, der Pianist Jasper van ´t Hof, in Enschede geboren, keinen Zugang zu der reichhaltigen Amsterdamer Jazzszene.

Amsterdam ist auch ein führender Studienplatz für die Jazz-Ausbildung. Das Conservatorium Amsterdam z.B. bietet als einziges Jazz-Institut in Europa die Ausbildung zum „International Master’s Degree in Jazz Performance“ an.

Amsterdam war auch die letzte Station im Leben des legendären Cool-Jazz Trompeters Chet Baker. Nach einem Drogenexzess fiel er dort am 13. Mai 1988 (angeblich) aus dem Fenster seines Hotelzimmers und war sofort tot.

Steffen Dix (tp, flh), Rhythmusgruppe und Sessionmusiker

November 2017
10.11.17
Jazzable // Young jazz

Mit der Verbindung von Jazz und Groove auf hohem Niveau schaffen die sechs jungen Musiker von Jazzable musikalisch Emotionen. Die Band nimmt auf sympathische Weise das Publikum mit auf eine Reise durch klassische Jazzstandards, moderne Funkvariationen, Swing- und Pop-Arrangements. Jazzige Grooves, grooviger Jazz, eine faszinierende Stimme, packende Solos, abwechslungsreiche Interpretationen und erfrischende Arrangements lassen das Publikum nicht still sitzen - das ist Jazzable.

Die Zuhörer und Zuschauer dürfen sich freuen auf ein Konzert, in dem der Spass an der Musik auf das Publikum überspringen wird.

Susi Herzberger (voc), Valentin Braun (sax), Janosch Ottenschläger (p), Frank Hennrich (g), Jonas Rühle (b), Felix Rauscher (dr)

17.11.17
Mehl Consortium // Tipp

Live on tour mit dem aktuellen Album „CITY VIEWS“

Einige ganz persönliche Eindrücke und Stimmungen von Orten oder Plätzen, die im Laufe der letzten Jahre in seinem bewegten Musikerleben eine Rolle gespielt haben, beleuchtet Magnus Mehl in seinen “City Views”. Er hat speziell für die Aufnahmen zum vorliegenden Album ein „Consortium“ von musikalischen Individualisten zusammengestellt, das mit dem größtmöglichen kreativen Freiraum ausgestattet, in immer wieder wechselnden Besetzungen, vielschichtige und abwechslungsreiche Klangportraits der wichtigen Mehl’schen Lebenstationen entstehen lässt. So versprüht die Musik dieser „Stadtkompositionen“ mal eine unbändige, positiv swingende Energie, mal ist sie geprägt von reflektierender lyrischer Nachdenklichkeit.


Magnus Mehl - Alt- und Sopran-Saxophon
Magnus Mehl studierte Jazzsaxophon in Amsterdam, Köln, Nürnberg und Stuttgart, sowie als Stipendiat des DAAD in New York City. Den Masterstudiengang Jazzsaxophon schloß er mit Bestnote ab. Er spielte in den Landes-Jazzorchestern Baden-Würtemberg, Bayern und NRW, sowie im Bundes-Jazzorchesters unter der Leitung von Peter Herbolzheimer.
Mit verschiedenen Ensembles gewann Magnus Mehl erste Preise bei renommierten internationalen Jazzwettbewerben in Spanien und Italien (Getxo Jazzcontest, int. Jimmy Woode Award), sowie einen zweiten Preis beim int. Hoilaart Jazzcontest in Belgien. Magnus Mehl ist Finalist der int. Yamaha Saxophone Competition und wurde beim Jimmy Woode Award als bester Saxophonist des Wettbewerbs ausgezeichnet. Konzertreisen führten ihn nach Asien (Kambodscha, Laos, Vietnam, Malaysia), Mittelamerika (Panama, Honduras, Nicaragua, San Salvador, Costa Rica) und in viele europäische Länder (Spanien, Serbien, Italien u.v.m). In Kooperation mit dem Goethe Institut gastierte Magnus Mehl mehrfach mit verschiedenen Ensembles auf Festivals im Ausland und ist als Workshop-Dozent aktiv. Er ist Träger des Kulturförderpreises seiner Heimatstadt Rottweil und Stipendiat der Kunststiftung des Landes Baden-Württemberg.

Er spielte u.a. mit: Paquito de Riviera, Randy Brecker, Buster Cooper, Antonio Hart, Sandy Patton, Mark Soskin, Klaus Graf, Jake Saslow, Nils Wogram, der Schauspielerin Katja Riemann, Frank Chastenier u.v.a.
2015 wurde Magnus Mehl der Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg verliehen.

Frank Eberle - Piano
Frank war Mitglied im BundesJazzOrchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. Unterricht bei Walter Norris und Frank Chastenier. Frank Eberle war als Dozent für Klavier-Nebenfach an den Musikhochschulen Mannheim und Nürnberg tätig.
Er war Pianist bei der Gershwin Gala „I Got Rhythm“ im Konzerthaus Wien,gab ein Konzert mit der Allstar-Band der Hardbop-Legende Charles Davis im Pariser Jazz-Club Duc des Lombards, machte Club-, Festival-Konzerte und Aufnahmen mit der SWR Big Band, Band In The Bix, Timeless Art Orchestra, Rainer Tempel Big Band, Bobby Burgess Big Band Explosion, BuJazzO, Stuttgart Jazz Orchestra, Kai Podack Big Band, Netzer, Art of Blakey, Charles Davis, Tony Lakatos, Adrian Mears, Herbert Joos, Charly Antolini, Klaus Graf, Axel Schlosser, Sebastian Studnitzky, Meinhard Obi Jenne, Carl Frierson, Rick Hollander, Johannes Enders, Alvin Mills, Viviane de Farias, Joo Kraus, Libor Sima, Tom Kirkpatrick, Jimmy Wilkes, Bodek Janke, Mauro Martins, Mini Schulz, Matthias Danneck, Folashade Dada, Patrick Manzecchi, Wawau Adler, Bruno Castellucci, Peter Lehel, Andreas Maile, Davide Petrocca, Matthias Erlewein, Claus Stötter, Holger Nell, Uli Glassmann, Marc Wyand, Dejan Terzic, Jose Cortijo, u.v.a. Konzerte/Auftritte in Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Südafrika

Fedor Ruškuc - Kontrabass
Zunächst hat er 9 Jahre lang intensiven Violinunterricht (6tes bis 15tes Lebensjahr), dann kam ein Wechsel zum Kontrabass. Fedor beendete das Musikgymnasium und damit seine klassische Ausbildung 1999 in Serbien.
Sein Fokus verschob sich nun komplett auf Jazz und improvisierte Musik. Er studierte Jazzkontrabass in Graz bei Prof. Wayne Darling und schloß das Studium mit Auszeichnung ab. Nach seinem Umzug nach Köln und weiteren Studien an der dortigen Musikhochschule bei Prof. Dieter Manderscheid (Abschluß 2005) gewann Fedor 1996 die „Serbian National Music Competition“ im Bereich klassischer Kontrabass-Solo und wurde Zweiter bei der „Yugoslavian National Music Competition“. 1998 wiederholte er diese Erfolge.

Mit dem „Magnus Mehl Quintett“ gewinnt er die „Getxo Jazz Competition 2006“ in Spanien und erreicht den 2ten Platz bei der „Jazz Hoeilaart Competition“ in Belgien. 2008 gewinnt das „Ferenc und Magnus Mehl Quartett“ außerdem den „Jimmy Woode Award 2008“ in Italien, bei dem Fedor als bester Bassist des Wettbewerbs ausgezeichnet wird.
Mit der Weltmusik-Band „East Affair“ gewinnt er 2008 den „Creole NRW“ in Deutschland.

Desweiteren gehört Fedor dem Programmausschuss des int. Jazzfestival Novi Sad an, welches eines der wichtigsten serbischen Jazzfestivals ist.
Er spielte mit verschiedenen Gruppen und Musikern in ganz Europa und Russland. Darüber hinaus war er als Musiker bei einigen Musicals und Theaterproduktionen in Deutschland, Österreich und Serbien tätig.

Martin Grünenwald
Nach einem einjährigen Studienaufenthalt in Luzern beendet der Stuttgarter Schlagzeuger Martin Grünenwald 2012 sein Jazz- und Popularmusik Studium an der Hochschule Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.
Seitdem konzertiert er als freischaffender Künstler in diversen Bands unterschiedlichster Stilrichtungen und wirkt bei verschiedenen Theater- und Musicalproduktionen mit.

Aus der Presse:

(…) ein vor Lebendigkeit sprühendes Jazzalbum mit stimmigem Gesamtkonzept: „CITY-VIEWS“ appelliert eindrücklich an die Urbanität des Jazz.
(…) Mal swingt es mit Ecken und Kanten wie bei Thelonious Monk – dann wieder strahlt es gleißend hell wie beim späten Duke Ellington.
Jazzthetik – März 2012
... delikater, sinnlicher, variantenreicher Jazz ist die Quintessenz der Städtereise, mit Gespür für Nuancen, ausgewogener Balance der Stimmungen, Tempi, Farben Energien und Aggregatszustände. Wie heißt es so schön auf der Mehltüte? Finest Jazzpowder!
Jazzpodium – April 2012

Magnus Mehl (sax), Frank Eberle (p), Fedor Ruškuc (b), Martin Grünenwald (dr)

24.11.17
Session mit Thema: Mannheim // Session

Durch die Musik amerikanischer Soldaten und der Einrichtung des Studiengangs Jazz- und Popularmusik an der Musikhochschule sowie in jüngster Zeit durch die Popakademie erlebte Mannheim einen enormen Schub in der Freude und Begeisterung für die Jazz-Musik, die weit über die Grenzen Mannheims hinaus getragen werden. Die Qualität der Ausbildung in der Jazz-Musik hat Mannheim zu einem "Spitzenstandort" werden lassen, was das Ettlinger Publikum immer wieder bestätigen kann, wenn sich regelmäßig "Mannheimer" auf der Bühne des Birdland59 präsentieren.

So werden auch am heutigen Abend einige Gäste aus diesem Umfeld unsere Session bereichern.

Steffen Dix (tp, flh), Rhythmusgruppe und Sessionmusiker

Dezember 2017
01.12.17
JACK - Benefiz-Konzert // Benefiz

Benefiz-Konzert zugunsten des „Vereins zur Förderung der Psychosozialen Beratungsstelle der AWO Karlsruhe für Krebskranke und Angehörige e.V.“

Die Diagnose Krebs bedeutet eine einschneidende Veränderung im Alltag von Betroffenen und Angehörigen. Durch die Erkrankung werden Fragen aufgeworfen, Unsicherheiten und Angst entstehen, die Lebensgestaltung ist dem veränderten Alltag unterworfen.

In der Psychosozialen Krebsberatungsstelle finden Betroffene und Angehörige Unterstützung im Umgang mit den Herausforderungen, die eine Krebserkrankung mit sich bringen kann. Je nach Situation stehen sozialrechtliche Fragestellungen oder psychische Belastungen im Vordergrund. Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle stehen in jeder Phase der Erkrankung für Gespräche zur Verfügung.

Der Förderverein Krebsberatung unterstützt die Einrichtung bereits seit 24 Jahren - mit dem Benefizkonzert soll ein Beitrag zur Förderung und Erhaltung der Beratungsstelle geleistet werden. Helfen Sie mit! Mit Ihrem Eintritts-Obulus unterstützen Sie die Psychosoziale Krebs-Beratung zu 100%.

Für diesen Zweck hat sich die regional verwurzelte Gruppe "JACK" als musikalisches Zugpferd unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

JACK macht aus Rock- und Pop-Klassikern in ihren weitestgehend eigenen Arrangements feinste Jazzmusik. Daran ist auch der Name der Band angelehnt: JAzz aus RoCK...

In ihrem "wirklichen" Leben sind sie als Wissenschaftler am KIT in Karlsruhe (David Moss - Kontrabass, Frank Hennrich - Gitarre) oder als Pathologin (Andrea Hasenfus - Saxophon) tätig, bis auf Jonathan Zacharias, der professioneller Schlagzeuger und Schlagzeuglehrer ist, und der auch gerne mit seiner Indie-Band "Le Grand Uff Zaque" unterwegs ist.

JACK ist eine Multi-Generationen-Band mit Jahrgängen zwischen Mitte der 50er und Mitte der 80er Jahre. Das macht das "Verjazzen" der Musik ihrer Jugend noch interessanter, da es für jeden etwas anderes bedeutet.

Andrea Hasenfus (sax), Frank Hennrich (g), David Moss (b), Jonathan Zacharias (dr)

08.12.17
Duo Marc Copland & Daniel Schläppi // Highlight

Anlässlich ihrer fünften Duotournee durch Europa präsentieren Daniel Schläppi und Marc Copland ihr aktuelles Album "More Essentials".

Marc Copland, New Yorker Pianist von Weltrang, und Daniel Schläppi, renommierter Bassist aus der Schweiz, lernten sich 2010 in Manhattan kennen und schätzen. Seither haben sie als Duo zwei CDs aufgenommen, zusammen vier Europatourneen und ein Konzert in der Jazzgallery in New York gespielt. Ihr neustes Album «More Essentials» wurde bereits von der Fachwelt euphorisch gefeiert, hat durchweg beste Kritiken bekommen und wurde von zwei amerikanischen Jazzkritikern auf allaboutjazz.com unter «Best Of 2016» gelistet. Für einen von ihnen, Dan McClenaghan, ist die CD sogar «perhaps the most purely gorgeous set» des Jahres.

Das überrascht nicht, denn die beiden kongenialen Partner haben sich über viele Jahre auf Duobesetzungen ohne Schlagzeug spezialisiert. Unter den bisherigen musikalischen Partnern von Marc finden sich illustre Namen wie Gary Peacock, Dave Liebman, Ralph Towner John Abercrombie und Greg Osby. Über seine Zusammenarbeit mit Daniel sagt er: «Playing with Daniel reminds me of some of the things I love most about playing jazz: the warmth, the communication, and a way of trying to share with the listener an experience of stillness and wonder … Seriously the music is wonderful, looking forward to more!»

Das gehobene Feuilleton teilt diese Einschätzung. Die «Neue Zürcher Zeitung» schwärmt: «Wenn das Zusammenspiel funktioniert und funkelt, klingt improvisierte Musik nach Magie. Und wenn man sich ‹More Essentials› … anhört, verliert man sich zunächst ganz in Genuss und gebanntem Staunen. Die beflügelte Zweisamkeit … wirkt organisch, locker und stets so stimmig, als ob man in der Musik falsch von richtig unterscheiden könne – wobei hier durchwegs Letzteres der Fall wäre». Die «NZZ am Sonntag» legt nach: «Die Musik ist dicht und doch leicht, sie sprudelt vor Ideen und hat doch einen natürlichen Atem. Virtuosität wird vorausgesetzt und überwunden. Von beglückender Innigkeit ist dieses Zusammenspiel.»

Marc Copland (p), Daniel Schläppi (b)