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Februar 2020
28.02.20
Jam-Session // Session

Der Sechs-Euro-Geheimtipp für Liebhaber des Straight-ahead-Jazz mit vielen bekannten Standards: Die besten Amateur- und Profi-Jazzmusiker aus der Region finden sich auf der Bühne zusammen, suchen kurzerhand ein Stück aus, zählen ein und spielen ungeprobt los ... Spontanität, Kommunikation, Spielfreude und cooler, swingender Groove: Da kommt alles zusammen, was Jazz ausmacht.

Unter der Leitung von Stefan Günther-Martens steht eine erstklassige Rhythm-Section bereit, um Einsteiger zu begleiten, zu unterstützen und, sollte was schiefgehen, aufzufangen!

Michael Quast (p), Michael Heise (b), Stefan Günther-Martens (dr) und Sessionmusiker

29.02.20
Workshop-Dozenten- und Teilnehmer-Konzert // Tipp

Die musikalischen Ergebnisse des 1.Ettlinger Saxophon-Workshops sowie die hohe Kunst des Saxophons kann das interessierte Birdland59-Publikum aktuell in einem fulminanten Doppelkonzert erleben.

Im 1. Teil werden die Teilnehmer des Saxophon-Workshops in unterschiedlichen Formationen ihre erarbeiteten Stücke vorstellen. Im Anschluss daran geben dann die Sopran-, Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon-Dozenten einen Einblick in ihr Repertoire und ihre Spielkunst.

+++ Bitte beachten: die Veranstaltung beginnt bereits um 19:30 Uhr +++

Peter Lehel (Sopran-Sax), Olaf Schönborn (Alto-Sax), Christian Steuber (Tenor-Sax), Pirmin Ullrich (Bariton-Sax)

März 2020
06.03.20
Bergmann-Moritz Quintett feat. Sandra Hempel // Tipp

Frei nach dem Motto „Alte Bekannte – Neue Band“ haben sich der Kölner Trompeter Matthias Bergmann und der Oldenburger Saxophonist Raimund Moritz nach vielen Jahren entschlossen, ein Bandprojekt mit ihren Lieblingsmusikern zu verwirklichen.

Die Hamburger Gitarristin Sandra Hempel, seit kurzem Mitglied der NDR Bigband, kam dabei ebenso schnell in den Sinn wie der kürzlich aus New York nach Hannover zurückgekehrte Bassist Peter Schwebs und der Oldenburger Schlagzeuger Christian Schoenefeldt.

Die daraufhin im März 2019 aufgenommene CD „Moodswing“ erschien nun im September auf Fattoria Musica Records, dem Label des Studios in Osnabrück, wo die Aufnahme entstand. Sie enthält überwiegend Eigenkompositionen der beiden Bandleader, so z.B. die Ballade „Stray“ die Bergmann dem Komponisten Billy Strayhorn gewidmet hat oder „One for Bob“, Moritz’ Hommage an den Saxophonisten Bob Mintzer.
Jeweils eine Komposition des Trompeters Bert Joris und des Saxophonisten Jerry Bergonzi vervollständigen das Album, dessen Musik modern und zeitgemäß, dabei aber stets melodisch und swingend daherkommt.

Matthias Bergmann (tp,flh), Raimund Moritz (sax), Sandra Hempel (g), Peter Schwebs (b), Christian Schoenefeldt (dr)

13.03.20
Clara Vetter Trio feat. Max Treutner // Young jazz

Schon mit 3 Jahren entdeckte die heute 23-jährige Clara Vetter ihre Leidenschaft für die Musik. Im jungen Alter von 15 Jahren trat sie dem Landesjugendjazzorchester Baden-Württemberg bei und nahm 2014 in der Musikhochschule Stuttgart ihr Bachelorstudium im Bereich Jazz-Piano auf, das sie 2018 abschloss. Im selben Jahr erhielt sie den Steinway & Sons Förderpreis Stuttgart. Seit August 2019 studiert sie am Kopenhagener Rytmisk Musikkonservatorium ihren "Master in Music Performance".

Max Treutner (geb. 1998) ist einer der jungen aufstrebenden Saxophonisten/Komponisten der deutschen Jazzszene. 2013 trat er in das Pre-College-Programm am Institut für Jazz & Pop in Stuttgart ein. Direkt nach seinem Schulabschluss zog er nach Bern (Schweiz), um an der Musikabteilung der Universität der Künste Bern sowohl einen Bachelor- als auch den Master (Performance) Abschluss anzustreben, welche er 2019 abschloss. Derzeit absolviert Max sein zweites Master Studium (Pädagogik) am Jazzcampus Basel. Im Jahr 2018 beteiligte sich Max an der Auswahl des Generation-Workshops, in dem er Unterricht bei Maria Schneider, Donny McCaslin, Nate Wood und vielen anderen erhielt. Ausserdem wurde Max ausgewählt, um an der Generation's Unit Band teilzunehmen, die 2019 mit Adrian Mears auf Tour ging.

Erstmals begegneten sich die Musiker Clara Vetter und Max Treutner beim Landeswettbewerb Jugend Jazzt für Solisten 2012, in welchem sie in ihren jeweiligen Alterskategorien den ersten Preis erhielten. Nachdem sie ihre Studienjahre an unterschiedlichen Orten absolviert und einige Erfahrung und Inspiration gesammelt hatten, trafen sich die beiden vor einigen Monaten in einer Big Band - als Gastmusiker eingeladen - wieder. Sie stellten fest, dass sich ihre musikalischen Interessen in sehr ähnliche Richtungen entwickelt hatten und beschlossen, sich nun fortlaufend über ihr Erkenntnisse auszutauschen.

Am heutigen Abend ist Max Treutner Special Guest im Clara Vetter Trio.
Die junge Band um die Pianistin und Komponistin schaut bereits auf zahlreiche Konzerte im süddeutschen Raum zurück (u.a. bei den Stuttgarter Jazzopen 2016, Jazztage der IG Jazz im Stuttgarter Theaterhaus 2018) und vertrat 2015 und 2016 den Landesjazzverband Baden-Württemberg beim internationalen Jazzforum Rhone-Alpes künstlerisch. Aktuell, im Februar 2020, ist das Debut-Album der Band erschienen.

Gemeinsam mit Jakob Obleser am Bass und Schlagzeuger Lucas Klein widmet sich Clara Vetter ständigem musikalischen Forschen. Die drei Musiker verbindet neben einer inspirierenden Zeit an der Stuttgarter Musikhochschule der Drang, ihr Spielen kontinuierlich mit persönlichen, neuen Ideen und Erkenntnissen anzureichern. Austausch, gemeinsames Weiterkommen und Freundschaft bündeln sich in expressiver, interaktiver Performance. Raum dafür geben Eigenkompositionen. Dennoch bieten sie feste ausgestaltete Formen, die dazu herausfordern, auf all diese Mittel zuzugreifen und es ermöglichen, die im Moment passierende Musik einer eigenen Ästhetik entgegengehen zu lassen.

Clara Vetter (p), Max Treutner (sax), Jakob Obleser (b), Lucas Klein (dr)

20.03.20
Karin Hammar's "Fab4" // Highlight

+++ CD Release-Konzert: “Circles” +++

Die schwedische Posaunistin Karin Hammar gilt als eine der besten ihres Fachs in Europa und ist auch hierzulande keine Unbekannte mehr. Spätestens seit Nils Landgren sie als musikalische Entdeckung feierte, manifestierte sich ihr Eintrag in der Liste der außergewöhnlichen Talente. Sie hat schon eine lange Liste von musikalischen Referenzen abgeliefert. Neben Tourneen, Zusammenarbeiten und Veröffentlichungen mit gestandenen Jazz-Stars wie Kenny Wheeler, Bob Brookmeyer, Tim Hagans, Steve Swallow, Gary Burton, Jim NcNeely, Carla Bley oder Maria Schneider ist es vor allem ihr schwedischer Landsmann und Instrumenten-Kollege Nils Landgren, der sie immer wieder ins Rampenlicht z.B. beim Jazz Baltica Orchester oder der EBU Bigband rückte. In Japan waren darüber hinaus vor allem die Einspielungen mit ihrer ebenfalls Posaune spielenden Schwester Mimmi als "Sliding Hammers" ein großer Erfolg.

In den vergangenen Jahren erhielt sie mehrere Auszeichnungen, darunter den „Alice Babs Jazz Award“, den „Jazz Club Fasching Award“, den Stockholmer Kulturpreis oder den Komponistenpreis der SKAP und ist damit als wertvoller Bestandteil der europäischen Jazzlandschaft anerkannt worden.

Aktuell stellt sie ihre vierte CD, "Circles", dem Publikum vor. Für die neuen Songs zieht Karin Hammar ihre Inspiration aus den unterschiedlichsten Orten und Begegnungen: Brasilien, Marokko, ihre Tochter Ella, ihre norwegischen Kollegin Hildegunn Øseth, um nur ein paar zu nennen. Der Titelsong entstand übrigens in einer kleinen Backstage-Kammer der Malmö Arena kurz vor einer Show.

Wer ihren sanften, weichen, technisch brillanten und zugleich höchst emotionalen Ton hört, der spürt, weshalb sie als eine der besten Posaunistinnen Europas gehandelt wird. Sie spielt Modern Jazz mit Einflüssen aus Salsa, Bossa Nova, Bop, Swing und Popmusik. Diese spannende Mischung, gepaart mit ihrer exzellenten Technik, Virtuosität und einer schier unglaublichen Spielfreude, lässt aufhorchen. Sie sagt über sich als Posaunistin: „Das schwierigste daran, Jazzmusikerin zu sein ist es, auf die eigene innere Stimme zu hören und diese unabhängig von den musikalischen Gegebenheiten auf der Bühne umzusetzen und ein Stück von sich selbst einzubringen. Manche Musiker spielen nur einen Stil, aber ich bekomme einfach so viel zurück, wenn ich verschiedene Stile spiele und diese miteinander kombiniere.“ Besondere Beachtung bei den Kritikern findet sie aufgrund ihres lyrisch-melodischen Tons.

In ihrer Formation "Fab4" hat sie exzellente schwedische Musiker zusammengeführt - so Andreas Hourdakis, der seiner Gitarre glasklare Melodien entlockt und mit impulsiven Soli beeindruckt. Am Schlagzeug sorgt Fredrik Rundqvist für ein elegantes Spiel, mal filigran mit den Besen, mal energisch mit den Stöcken. Niklas Fernqvist am Kontrabass rundet mit seinem melodiösem Spiel die schwedischen "Fab4" ab. In ruhigen, fließenden Stücken von kühler skandinavischer Melancholie zeigen die Bandmitglieder gleichwohl ihre eindrucksvolle Virtuosität. agieren sehr präsent und mit großer Brillanz.

Stilistisch offen spielt die Band einen modernen und innovativen Jazz, der dennoch an die Traditionen anknüpft und sie in seine Musik einbezieht. Ruhig und zurückhaltend, fein im Stil und technisch ausgefeilt, glänzt die Band mit ihrer Versiertheit, kann aber auch eine ganze Menge Drive entwickeln.

Freuen Sie sich auf einen Jazz-Abend der besonderen Art im Birdland59!

Karin Hammar (tb), Andreas Hourdakis (g), Niklas Fernqvist (b), Fredrik Rundqvist (dr)

27.03.20
Jam-Session // Session

Der Sechs-Euro-Geheimtipp für Liebhaber des Straight-ahead-Jazz mit vielen bekannten Standards: Die besten Amateur- und Profi-Jazzmusiker aus der Region finden sich auf der Bühne zusammen, suchen kurzerhand ein Stück aus, zählen ein und spielen ungeprobt los ... Spontanität, Kommunikation, Spielfreude und cooler, swingender Groove: Da kommt alles zusammen, was Jazz ausmacht.

Unter der Leitung von Stefan Günther-Martens steht eine erstklassige Rhythm-Section bereit, um Einsteiger zu begleiten, zu unterstützen und, sollte was schiefgehen, aufzufangen!

Stefan Günther-Martens (dr), Rhythmusgruppe und Sessionmusiker