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Oktober 2019
18.10.19
Itchy Pants

Die Band "Itchy Pants" um den Mannheimer Saxophonisten Paul Stoltze spielt Eigenkompositionen und -arrangements, die sich mal von jazziger, mal von rockiger Seite zeigen. Mal tritt Improvisation in den Vordergrund, mal emotionale Saxophonmelodien, dann wieder rhythmisch mitreißende Gitarrenriffs. Die Konzerte von Itchy Pants sind ein einzigartiges Erlebnis, das auf abwechslungsreiche Art und Weise verschiedenste Stilistiken vereint.

Paul Stoltze studierte Jazz-Saxophon an der Musikhochschule Mannheim und absolvierte im Anschluss daran an der Hochschule für Musik Nürnberg seinen Master in Jazzkomposition und Arrangement. Er ist künstlerisch in der
Rhein-Neckar-Region rund um Mannheim aktiv. Außerdem kann man ihn als Dozent beim Ladenburger Jazzworkshop sowie beim IG Jazz Workshop in Mannheim erleben.

Seine Mitmusiker sind allesamt Absolventen in Jazzmusik, fast ausnahmslos an der Mannheimer Musikhochschule ausgebildet und sind auch in weiteren Bands oder Projekten engagiert.

"Itchy Pants" spielt im Birdland59 in folgender Besetzung:
Paul Stoltze - Tenorsaxophon
Jan David - Gitarre
Heiko Duffner - Gitarre
Alexander Broschek - E-Bass
Simon Mayer - Percussion
Christian Huber - Schlagzeug

Paul Stoltze (ts), Jan David (g), Heiko Duffner (g), Alexander Broschek (b), Simon Mayer (perc), Christian Huber (dr)

26.10.19
Großes Jubiläumskonzert „1959“
November 2019
08.11.19
Karl Koller Quartett

"A Tribute to George Benson" -
ist eine Hommage an den Weltklasse-Jazzgitarristen George Benson, die der Gitarrist Karl Koller mit seinem Quartett aktuell präsentiert.

Der 1943 in Pittsburgh geborene George Benson hat seine Karriere als Jazzgitarrist beim Jack McDuff Quartett begonnen. Wie er selbst es formuliert hat: "Jack hat aus mir einen Jazzgitarristen gemacht". Mit 18 Jahren geht er nach New York. In dieser Zeit spielt er mit vielen Musikern, wie Miles Davis, Lou Donaldson u.a. - mit 25 Jahren nennt man ihn den besten Gitarristen der Welt. Den reinen Jazz-Purismus pflegt Benson in den Folgejahren nicht. Er wendet sich dem Gesang zu und landet einige Hits, die er mit Elementen aus Rock und Pop verstärkt. Bekannt ist auch sein Scatgesang mit dem er seine Soli unterstützt.

Das Quartett widmet sich mit seinem Programm dem „Jazzgitarristen“ Benson in den 1960er und 1970er Jahren, seinen Kompositionen, sowie einigen späteren Titeln des Jazzgitarristen Benson ohne Gesang. Es spielt in der Original-Besetzung mit Saxofon, Gitarre, Schlagzeug und Orgel, wobei die Orgel auch den Basspart übernimmt.

Die Musiker des Quartetts sind Robin Mock, der nach dem Studium an der Jazz&Rock Schule in Freiburg seitdem als Saxofonist, Bassist und Lehrer tätig ist. Mock ist auch in verschiedenen Formationen in der Region als Saxofonist oder Bassist zu hören.

Matthias Klittich, nach einem Jahr Klavierunterricht (mit 8) wechselte er zum Schlagzeug. Nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung folgte ein Studium der Jazz- und Popularmusik in Frankfurt am Main. Seit 1994 ist er freischaffender Musiker und Lehrer an Musikschulen der Region.

Rainer Granzin, geboren in Konstanz, bekam als Kind Unterricht an der elektronischen Orgel - typisch für die 70er Jahre. Später wechselte er zu Kirchenorgel, Synthesizer und Klavier. In Karlsruhe begann er dann mit ersten eigenen Bands seine Ideen und Kompositionen umzusetzen. Als freischaffender Musiker spielt er in zahlreichen Formationen Jazz und Weltmusik und komponiert Film- und Weltmusik für China. Auftritte führten ihn durch ganz Europa, nach Amerika und Asien.

Karl Koller stammt aus einer österreichischen Musikerfamilie, studierte Klavier in Wien und wechselte danach zur Gitarre. Koller tourte in den 60er-Jahren durch Österreich, Deutschland und die Schweiz. In Deutschland spielte er Jazz in amerikanischen Clubs und wurde in Karlsruhe sesshaft. Seither spielt er in verschiedenen Formationen in Karlsruhe und ganz Süddeutschland.

Freuen Sie sich auf einen spannenden und swingenden Abend.

Karl Koller (g), Robin Mock (sax), Rainer Granzin (p, org), Matthias Klittich (dr)

15.11.19
South West Old Time All Stars feat. Trevor Richards // Tipp

Die "Hot Five"- und "Hot Seven"-Aufnahmen von Louis Armstrong wurden in verschiedenen Besetzungen zwischen 1925 und 1928 aufgenommen und waren reine Studioproduktionen. Satchmo ging nie mit dieser Formation auf Tour. Die South West Oldtime All Stars haben sich diesen Klassikern (West End Blues, King of the Zulus, Cornet Chop Suey, Struttin' with some barbecue, Mahagony Hall Stomp u.v.m.) angenommen und hauchen ihnen neues Leben ein. Musikalisch auf allerhöchstem Niveau sind sie nicht nur für Freunde des New Orleans Jazz ein echter Ohrenschmaus.

Armstrong machte mit den Hot 5/Hot 7 zum ersten Mal Jazzaufnahmen, bei denen den Solisten mehr Raum zur Improvisation gegeben wurde, und ebnete den späteren Jazzstilen künstlerisch den Weg. Diese Aufnahmen sind einige der Grundlagen des Jazz überhaupt: das in ihnen wahrnehmbare künstlerische Potenzial konnte dem Jazz zum Ansehen einer ernstzunehmenden Musik verhelfen. Nach Ansicht des Kritikers Gary Giddins handelt sich um „das einflussreichste Aufnahme-Projekt des Jazz, vielleicht der ganzen amerikanischen Musik“.

Die Bandbesetzung im Einzelnen:

Trevor Richards (New Orleans), Meisterschüler des Schlagzeugers Zutty Singleton (Mitglied der Originalbesetzung von Louis Armstrongs Hot Seven - der ihm sogar sein Drumkit vererbte), sorgt durch sein unverwechselbares authentisches Spiel für den wunderbaren Bandsound. Er ist seit über 20 Jahren Träger der höchsten Auszeichnung des amerikanischen National Endowment of the Arts, war Schlagzeuger des Jahres der europäischen Fachmedienpresse und erhielt in Frankreich den Grand Prix du Jazz des Hot Club de France für seine Trio-CD mit dem Klarinettisten Evan Christopher.

Thomas Stabenow ist Professor an der Musikhochschule Mannheim für Jazz Kontrabass. Er ist eine lebende Legende der deutschen Jazzszene - außerdem ist er Jazzpreisträger des Landes Baden-Württemberg.

Martin (Ludwig) Auer ist Dozent für Jazztrompete an der Musikhochschule Leipzig. Er ist mit Louis Armstrongs' Musik als Kind aufgewachsen und beherrscht diese wie seine Muttersprache.

Jörg Teichert spielt Banjo und Akustische Gitarre und hatte schon immer ein großes Faible für die frühen Stile des Jazz und des Blues.

Gary Fuhrmann ist freiberuflicher Klarinettist und Saxophonist und Preisträger des Jazzpreises der Stadt Worms. Er liebt den Jazz in all seinen Ausprägungen inniglich.

Felix Fromm ist Dozent für Jazzposaune an der Musikhochschule Mannheim und Würzburg. Er ist musikalischer Leiter der Blassportgruppe. Steve Turre hat ihn die original Sam ‘Tricky’ Burton (Posaunist des Duke Ellington Orchestra) Plungertechnik gelehrt.

Felix Fromm (tb), Martin Auer (tp), Gary Fuhrmann (cl), Jörg Teichert (bjo), Thomas Stabenow (b), Trevor Richards (dr)

22.11.19
Jam-Session // Session

Der Sechs-Euro-Geheimtipp für Liebhaber des Straight-ahead-Jazz mit vielen bekannten Standards: Die besten Amateur- und Profi-Jazzmusiker aus der Region finden sich auf der Bühne zusammen, suchen kurzerhand ein Stück aus, zählen ein und spielen ungeprobt los ... Spontanität, Kommunikation, Spielfreude und cooler, swingender Groove: Da kommt alles zusammen, was Jazz ausmacht.

Unter der Leitung von Stefan Günther-Martens steht eine erstklassige Rhythm-Section bereit, um Einsteiger zu begleiten, zu unterstützen und, sollte was schiefgehen, aufzufangen!

Gernot Ziegler (p), Wlad Larkin (b), Stefan Günther-Martens (dr), und Sessionmusiker

29.11.19
Steffen Dix lädt ein // Tipp

Seit November 2007 macht Steffen Dix mit Bravour die Sessionleitung bei uns. 2016 hat er die Reihe der Städtethemen eingeführt, was sich zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt hat. Vor allem hat uns Steffen durch die erstklassigen und hochunterhaltsamen Bands begeistert, die er einmal monatlich als Session-House-Band zusammenstellte. Damit er diese genialen Veranstaltungsideen noch weiter ausbauen kann, befreit von den Einschränkungen des Session-Formats, möchten wir mit dem heutigen Konzert das neue regelmäßige Feature “Steffen Dix lädt ein” einweihen.

Hier geht es nicht um eine Stadt, sondern um einen ganzen Kontinent: Lateinamerika hat viele verschiedene Musikstile hervorgebracht, die alle auch den Jazz bereichert haben. Die Musiker des Abends stammen aus Kolumbien, Brasilien, Mexico, Puerto Rico und Venezuela. Die Freude am Rhythmus wird ganz klar im Vordergrund stehen, und gerne darf zur Musik auch getanzt werden.

Steffen Dix (trp/flh), Eva Leticia (voc/perc), Joander Cruz (fl/altsax), Jorge Durán (vibes, perc), László Szitkó (p), Julian Montilla (b, perc), Fulgencio Medina (dr, perc)