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September 2014
12.09.14
Workshop-Dozentenkonzert // Highlight

Nach zwei erfolgreichen Jazz-Workshops 2012 und 2013 ist der dritte Ettlinger Jazz-Workshop in Süddeutschland und weit über die Landesgrenzen hinaus zu einer festen Größe geworden und genießt in der Jazzszene hohes Ansehen. In diesem Jahr findet er vom 10. bis 13. September statt. Der Workshop richtet sich an alle Musizierende, jung und alt, die sich im Bereich des Jazz weiterbilden wollen und Erfahrungen im Ensemble-Spiel sowie in der Improvisation sammeln möchten.

Eines der Glanzlichter des Ettlinger Jazz-Workshops und gleichzeitig Auftakt unserer Herbstsaison ist auch in diesem Jahr wieder das Dozentenkonzert: Am Freitag den 12. September kann das Birdland59-Publikum acht hochkarätige Jazzmusiker erleben, die nur bei uns in dieser Formation zu hören sein werden.
Ebenfalls öffentlich – und zudem kostenlos – ist das Workshop-Abschlusskonzert am Samstag, den 13. September, bei dem die Workshopteilnehmer zeigen werden, was sie gelernt haben.

Viviane de Farias (voc), Peter Lehel (sax), Alberto Menendez (sax), Matthias Bergmann (tpt), Christian Eckert (g), Anke Helfrich (p), Thomas Katz (b), Markus Faller (dr)

13.09.14
Workshop-Teilnehmerkonzert // Eintritt frei

Auch in diesem Jahr ist der Jazz-Workshop in Ettlingen wieder ein Riesenerfolg. Drei Monate vor Beginn des Workshops waren nur noch ganz wenige Plätze frei! In den vier Tagen des Workshops werden die zum Teil von weither angereisten Teilnehmer in acht Combos aufgeteilt und studieren einige Jazzstandards unter Anleitung und Betreuung der Dozenten ein.
Beim Teilnehmerkonzert des Ettlinger Jazz-Workshops am Samstagabend kommen sie dann auf die renommierte Birdland59-Bühne und zeigen, was sie gelernt haben. Die Aufregung vor dem Auftritt, die Erleichterung und das Glücksgefühl danach, die Kameradschaft und die Freude am gemeinsamen Musizieren – kommen Sie und erleben Sie den emotionalen Höhepunkt des dritten Ettlinger Jazz-Workshops!

Konzertbeginn bereits 20.00 Uhr // Einlass 19.00 Uhr

Teilnehmer des Jazz-Worksops (voc, sax, tpt, tb, g, p, b, dr)

19.09.14
PlugAndPlay-Band

Die PlugAndPlay-Band interpretiert in erster Linie elegant-Jazziges, ein wenig Blues und auch ein Prise Rock in dem für die Band typischen kultivierten und stilvollen Gewand und besticht durch eine schier grenzenlose Vielfalt.

Sean Guptill singt nicht nur meisterhaft die Hits der goldenen Swing-Ära wie wir sie zum Beispiel von Frank Sinatra kennen; mit seinem extravaganten Trompetenspiel verleiht er jedem Stück obendrein eine ganz besondere Note. Guptill, Absolvent der Musikhochschule Mannheim, gilt nicht umsonst als „Geheimtipp“. Tobias Langguths „Vielsaitigkeit“ und musikalische Tiefe sind legendär. Johannes Schaedlichs Bass bildet ein geradezu erdbebensicheres Fundament. Stefan Günther, der sein Handwerk als Schlagzeuger an der Musikhochschule Mainz gelernt hat, besticht durch seine bombenfeste „Time“ und seinen edlen Sound. Stefan Günther ist übrigens Dozent an der hiesigen städtischen Musikschule.

Sean Guptill (voc, tpt), Tobias Langguth (g), Johannes Schaedlich (b), Stefan Günther (dr)

26.09.14
Session #111 // Session

Die erste Session nach der Sommerpause – und gleich eine „Schnapszahl“. Triple One – das lädt zu zahlenlastigen Standards ein, wie etwa „One note samba“, „Four“ oder „Take Five“. Wäre ja gelacht, wenn Steffen Dix und seine Session-Musiker sich hiervon nicht inspirieren lassen würden! Für nur fünf Euro erleben Sie eine überraschende Musikvielfalt – und das spontan, professionell und ungeschminkt!

Steffen Dix (tpt) et al.

Oktober 2014
10.10.14
Nicole Metzgers „Ménage à trois“ // Tipp

Die stimmgewaltige und scatgewandte Jazzsängerin Nicole Metzger präsentiert ihre hochkarätige Formation „Ménage à trois“ mit dem Gitarristen Wesley „G“ und Dietmar Fuhr am fünfsaitigen Kontrabass.

Mit ihrem Programm „Listen to Monk“ stellen die Drei ausschließlich Kompositionen von Thelonious Monk vor. Die Originalität ihres Projektes besteht darin, dass sie die Instrumentalstücke von Monk in vokaler Form mit Texten von Jon Hendricks auf die Bühne bringen. Die ungewöhnliche Besetzung Stimme, Gitarre und Kontrabass lässt den drei Künstlern Raum für einzigartige Arrangements. Für sie stehen kreative Kommunikation, spontaner Austausch und Spaß im Mittelpunkt ihrer Musik.

Nicole Metzger (voc), Wesley "G" (g), Dietmar Fuhr (b)

17.10.14
Jazzchor Ettlingen

Happy Birthday!

Mit musikalischer Leidenschaft und voller Energie swingt und groovt der Jazzchor Ettlingen unter der Leitung von Wolfgang Klockewitz. Das Repertoire ist vielfältig und reicht von Swing und Latin bis hin zu bekannten Klassik-Hits und Pop-Stücken, die in jazzigem Gewand präsentiert werden. Die meisten Stücke sind von Wolfgang Klockewitz speziell für den Jazzchor Ettlingen arrangiert und stellen ganz neue Versionen bekannter Melodien dar.

Speziell zum 20-jährigen Bestehen des Jazz-Clubs Ettlingen präsentiert der Jazzchor Ettlingen ein exklusives Geburtstagsprogramm, das Ausschnitte aus seinen jüngsten Programmen „pop goes jazz“ und „between classic and jazz“, aber auch bekannte Jazzstandards umfasst.

Wolfgang Klockewitz (Chorleiter), Günther Hellstern (p), Chorsängerinnen und -sänger

24.10.14
Session #112 // Session

It’s session time! Vielleicht verabschieden unsere Session-Musiker den „goldenen“ Oktober jahreszeitgerecht mit Stücken wie zum Beispiel „Autumn Leaves“ – womöglich im 3/4-Takt oder sogar als „Fünfer“? Kein Problem für Profis, die Jazz-Standards auf Zuruf fast studioreif aufführen können. Lassen wir uns überraschen, was so auf uns zukommt ...

Steffen Dix (tpt) et al.

31.10.14
Harald Schwer Quintett feat. Dizzy Krisch // Tipp

„A Tribute to George Shearing“

Am 14. Februar 2011 starb der britisch-amerikanische Pianist Sir George Shearing im Alter von 91 Jahren in New York. Shearing war von Geburt an blind, schaffte es aber zum mehrfachen Ehrendoktor verschiedener Universitäten, zum „Sir“ und zu vielen anderen hohen Auszeichnungen. Als Jazzpianist hat George Shearing einen speziellen Sound kreiert, der aus dem Unisono-Spiel von Vibraphon, Gitarre und Klavier entsteht. Shearing ging es darum, die Bigband-Musik der Swing-Ära in eine kleinere Besetzung zu transponieren. Das Jazz-Lexikon beschreibt dies so: „Die Gitarre spielt die Melodie im unteren Register, das Vibraphon eine Oktave darüber; das Klavier füllt die Mitte aus und spielt alle Stimmen. Damit hat man in der Tat eine Quintett-Ausgabe des Glenn-Miller-Sounds.“
Das Harald Schwer Quintett mit Dizzy Krisch am Vibraphon will mit „A Tribute to George Shearing“ den charakteristischen Sound dieses großen Pianisten und Bandleaders lebendig erhalten und spielt in der gleichen Besetzung des Shearing-Quintetts.

Dizzy Krisch (vib), Harald Schwer (p), Karl Koller (g), Wolfgang Mörike (b), Antonio Petrocca (dr)

November 2014
07.11.14
Roditi-Ignatzek-Rassinfosse Trio // Highlight

Der weltbekannte brasilianische Trompeter Claudio Roditi, der zur europäischen Spitze der Jazzpianisten zählende Deutsche Klaus Ignatzek und der international renommierte belgische Bassist Jean-Louis Rassinfosse machen seit 1988 gemeinsame Projekte und spielen seit 20 Jahren kontinuierlich zusammen. Die drei Musiker sind in nicht weniger als 28 CD-Produktionen zusammen zu hören. Sie bekamen weltweit nicht nur ausgezeichnete Kritiken, sondern platzierten sich auch wochenlang in den amerikanischen Radio-Charts.

Während Claudio Rodity jahrelang mit Dizzy Gillespie zusammen wirkte und fast zehn Jahre in der Gruppe von Paquito d’Rivera spielte, hat sich Jean-Louis Rassinfosse in der mehr als zehnjährigen Zusammenarbeit mit Chet Baker einen Namen gemacht. Klaus Ignatzek zählt zweifelsohne zur Spitzengarde der europäischen Jazzpianisten, sowohl als Komponist, als auch als Bandleader. Er hat mehr als 50 CDs aufgenommen, auf denen weit über 200 seiner Kompositionen zu hören sind. Seine vielfältige Unterrichtserfahrung ist in drei von ihm verfassten Lehrbüchern für Jazz dokumentiert.

Das Roditi-Ignatzek-Rassinfosse Trio beweist in seinen Konzerten stets eindrucksvoll, dass es zu den Großen der Szene gehört. Atemberaubende Improvisationen, gewagte Tempi und das in all den Jahren entwickelte Zusammenspiel, energiegeladen und mitreißend vorgetragen, lassen die Musik des Trios, auch für Nicht-Jazzfans, zu einem besonderen Erlebnis werden.

Klaus Ignatzek (p), Claudio Roditi (tpt), Jean-Louis Rassinfoss (b)

15.11.14

20 Jahre Jazz-Club Ettlingen – das soll gebührend gefeiert werden. Unter der musikalischen Leitung von Jazzsaxophon-Maestro Peter Lehel führen hochkarätige Musiker durch die lebendige Geschichte des Jazz. Als Moderator konnten wir den großartigen Entertainer und Jazzkenner Marc Marshall für diese Zeitreise gewinnen.

Jazz – die Musik, die seit 100 Jahren nicht alt werden will, weil sie von jeder Musikergeneration neu erfunden wurde. So entstanden Stile wie New Orleans, Swing, Bebop oder Cool Jazz – jeder zu seiner Zeit revolutionär. Die Geschichte des Jazz hat ihre Wurzeln auf den Baumwollfeldern der amerikanischen Südstaaten und reicht bis ins Zeitalter von iPhone, Spotify und Voice of Germany. Jazz entstand um 1900 in den Rotlichtvierteln von New Orleans, lieferte den Soundtrack zum Chicago Al Capones, avancierte zur populärsten Musik der tanzbegeisterten jungen New Yorker. Jazz erfand die E-Gitarre, wurde Vater des Rock’n’Roll und Großvater der Pop- und Rockmusik. Jazz wurde von rebellischen Teenagern in Harlem revolutioniert, wurde in Kalifornien cool gemacht, bekam in Rio den lasziven Hüftschwung und reihte sich in die künstlerische Avantgarde der 60er Jahre ein. Jazz inspiriert und lässt sich inspirieren von Klassik, Folk und Weltmusik. Jazz beeinflusste Popmusiker von Jimi Hendrix und Joni Mitchell bis Amy Winehouse und Xavier Naidoo. Jazz kokettiert abwechselnd mit der Massenpopularität und dem intellektuell-künstlerischen Anspruch, mit der Nostalgie und der Gegenwart. Nirgendwo in der Musik leben solche Widersprüche so lässig nebeneinander wie im Jazz.

Erleben Sie mit uns das Abenteuer der lebendigen Jazzgeschichte live bei unserem großen Jubiläumskonzert am Samstag, den 15. November 2014, in der Stadthalle Ettlingen. Beginn: 20 Uhr, Einlass: ab 19 Uhr.

Marc Marshall (Moderator), Peter Lehel (Bandleader, sax)

21.11.14
Lindfors Swing Affairs

Was lässt Musik swingen? Duke Ellington meinte: „Musik ist wertlos, wenn sie nicht swingt!“ – Keine Frage, Lindfors Swing Affairs bringt den Swing so echt und old-fashioned rüber, dass er tanzbar ist.

Der amerikanische Schlagzeuger Will Lindfors, der seine zweite Heimat im Schwäbischen gefunden hat, hat mit seiner Band auf der aktuellen CD „Harlem Nights“ die spirituelle Fortführung der Swing-Ära dokumentiert. Sein Können am Schlagzeug wurde 1997 mit dem Fachmedienpreis „Drummer of the Year“ ausgezeichnet. Sein Gesang ist die Re-Inkarnation von Fats Waller. Stimmlich ergänzt wird er von dem Briten Andy Lawrence, der eigentlich Trompeter, Arrangeur und Komponist ist und in der Band für den Brass-Sound mit dem Kornett zuständig ist. Für uns hat er auch seine Klarinette im Gepäck. Er unterrichtete u. a. die Blechbläser des Jugendjazzorchesters Baden-Württemberg. Harald Schwer am Piano hatte zunächst eine klassische Ausbildung, bis er sich dem Swing zuwandte. Als Studiomusiker hat er fast 20 Schallplatten und CDs eingespielt von traditionellem Jazz über Swing, Mainstream bis hin zu Modern Jazz. Helmut Siegle kam über die Gitarre und den E-Bass zum Kontrabass. Auch er hat eine klassische Grundausbildung. Die Liebe zum Swing machte ihn zum vielgefragten Sideman in zahlreichen Bands im süddeutschen Raum.

Alle vier Vollblut-Musiker haben eins gemeinsam: Spaß und pure Lebensfreude durch den Swing! Und das überträgt sich auch auf das Publikum.

Andy Lawrence (cl, cor, voc), Harald Schwer (p), Helmut Siegle (b), Will Lindfors (dr, voc)

28.11.14
Session #113 // Session

Die letzte Session in diesem Jahr für Liebhaber des Straight-ahead-Jazz mit vielen bekannten Standards. Die besten Jazzmusiker aus der Region finden sich auf der Bühne zusammen, wählen kurzerhand ein Stück aus, zählen ein und spielen ungeprobt los ... Spontaneität, Kommunikation, Spielfreude und cooler, swingender Groove: Da kommt alles zusammen, was Jazz ausmacht. Und wer weiß, was ad hoc alles möglich ist ...

Steffen Dix (tpt) et al.

Dezember 2014
05.12.14
HM-Bigband // Tipp

Ob Swing, Funk, Jazz oder Pop, die 22-köpfige HM-Bigband aus Baden-Baden hat einen charakteristischen, modernen Sound. Für ihr Birdland59-Konzert hat die Band ihr Repertoire auf die Weihnachtszeit abgestimmt. Mit interessanten Arrangements von Klassikern wie „Silent Night“ oder „White Christmas“ stellt sie ihre Vielseitigkeit unter Beweis und präsentiert die Stücke wie selbstverständlich im Swing-Gewand, als wären sie ursprünglich für eine Bigband geschrieben worden. In dieser Atmosphäre hält man es dann durchaus für möglich, dass ein Nadelbaum tatsächlich grüne Blätter hat ... Oh Tannenbaum!

Musikalische Leitung: Christian Steuber

12.12.14
Vorschau: Benefiz-Konzert // Benefiz