KONZERTBETRIEB EINGESTELLT:
Aufgrund der behördlich beschlossenen nächtlichen Ausgangssperre müssen unsere Konzerte bis 29. April leider ausfallen.

Für eine druckfähige Version des Programms bitte hier klicken.

April 2021
16.04.21
Gerdband

Die Gerdband - mit Gerd Baier an den Tasten, Mario Fadani am Bass und Dirik Schilgen am Schlagzeug - liefert exzellenten modernen Jazz mit einem unverwechselbaren Sound - „amerikanisch schnörkellos und zugleich romantisch europäisch verziert“ (S.Nauheimer).

Die drei Musiker verbindet Spielfreude, Improvisationslust, höchstes techniches Niveau und langjährige Erfahrung. In abwechslungsreichen Programmzusammenstellungen werden ausschließlich Gerd Baiers Kompositionen präsentiert, die den einzelnen Akteuren Raum für die Entwicklungen eigener Ideen bieten, so dass die Dynamik jedes einzelnen Instruments zur Entfaltung kommt. Daraus resultiert ein musikalisches Erlebnis höchster Qualität, was sowohl eingefleischte Jazzfreunde als auch Neulinge anspricht.

"Nevertheless" ist das neue, nunmehr dritte Album der Gerdband. Ist die Scheibe einmal aufgelegt, will man so schnell nicht mehr von ihr lassen. Die Songs entfalten eine überwältigende Eigendynamik, bedienen Ohr, Herz, Verstand und lassen die Zeit vergessen. Was leise beginnt, entwickelt sich zum Sturm. Was mit treibendem Groove daherkommt, wird zu einer Ballade. Auf eine Hymne folgt Poesie. Traumhafte Melodien treffen auf bestechende Rhythmen. Explodierende Spielfreude trifft auf intelligente Arrangements. Baier, der Geschichtenerzähler, und seine zwei Mitstreiter Mario Fadani (Bass) und Dirik Schilgen (Drums) machen es möglich.

Das gesamte Album lebt von einer aufregenden Mischung eines modernen Jazz, der mit teils klassischem, teils poppigem Sound daherkommt, jedoch immer auf elektronische Zusätze verzichtet. Im Zentrum stehen eingängige Themen und vielschichtige Improvisationen. Baier kreiert etwas Eigenes, das fern jeglicher Kopie die Bühne betritt. Dort begegnet er Fadani und Schilgen, die als eigenständige Akteure ihr musikalisches Potential einbringen und verwirklichen. Mit dem Trio gelingt so etwas kostbar Seltenes. Es ist die Basis des vertrauten Miteinanders, das Freiräume für jeden einzelnen Musiker eröffnet, Entfaltung ermöglicht. Konzentration gepaart mit Euphorie, bei vollem Bewusstsein für die eigene Musik.

Das Ergebnis ist ein Album, das vom ersten bis zum letzten Ton Freude bereitet und in seiner tiefsinnigen Eingängigkeit besticht. Music at its best!


Foto: A. Pohsegger

Gerd Baier (p), Mario Fadani (b), Dirik Schilgen (dr)

23.04.21
Jam-Session // Session

Auch an diesem 4. Freitag im Monat bieten wir unter der Leitung von Stefan Günther-Martens unser klassisches Session-Format an, bei dem Einsteiger ganz bewußt in den Mittelpunkt gestellt werden.

Die House-Band besteht nur aus einer Rhythm-Section mit Piano, Bass und Schlagzeug. Somit bleibt viel Platz für Einsteiger am Saxophon, Trompete und anderen Melodie-Instrumenten.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme von gestandenen Profi- und ambitionierten Amateurmusikern aus unserer Region.

Foto: Antje Goebel

Stefan Günther-Martens (dr), Rhythmusgruppe und Sessionmusiker

30.04.21
Lukas Wögler Quartett // Young jazz

Das Quartett um den Saxophonisten Lukas Wögler gründete sich Anfang des Jahres 2019. Schon zu Beginn des gemeinsamen Studiums an der Musikhochschule Stuttgart (HMDK) spielten die vier Musiker in verschiedensten Formationen zusammen. Neben dem Melodieinstrument Saxophon stellen der Pianist Moritz Langmaier, Erik Biscalchin am Bass und David Giesel am Schlagzeug das rhythmische Grundgerüst der Band.

Alle vier waren Mitglieder in diversen Förderprogrammen wie z.B. dem Landesjugendjazzorchester. Außerdem standen sie schon alle mit einer Vielzahl von bekannten und renommierten Jazzkünstlern auf der Bühne wie z.B. Bob Mintzer, Chris Potter, Eric Harland, Jochen Rückert und vielen mehr.

Nach den ersten projektorientierten Auftritten war klar, dass eine feste Formation daraus entstehen würde. Gespielt wurde dabei zunächst ein Repertoire bestehend aus dem Great American Songbook. Durch diesen musikalischen Fokus entwickelte sich schnell eine eingespielte Band in der man sich musikalisch und persönlich aufeinander verlassen konnte. Dabei war es den Musikern immer wichtig, die Musik auf ihren Hintergrund zu untersuchen und dabei vor allem die Musikalität in den Vordergrund zu rücken. Dabei entstand der Wunsch, neben der Interpretation von schon bestehender Musik, etwas Neues zu schaffen.

Während der letzten 2 Jahre widmete sich der Bandleader vermehrt der Komposition eigener Musik, welche sich primär an den Vorbildern aus der modernen amerikanischen Jazzszene orientiert. In seiner Musik hört man Einflüsse von verschiedensten Interpreten wie Ben Wendel, Bob Reynolds, aber auch von persönlichen Lehrern und von nahezu allen Hörerfahrungen, die man als junger Jazzmusiker genießt.

Dabei ist es dem Komponisten und der Band von besonderer Wichtigkeit, einen transparenten und authentischen Sound zu übermitteln und dabei nie Musikalität, Soul und Sinn der Musik aufzugeben.

Das aktuelle Programm besteht hauptsächlich aus neuen Eigenkomposition in einer Mischung mit ausgewählten Titeln des Great American Songbooks, gespielt von einer jungen aufstrebenden Band. Die Kompositionen überzeugen durch schlichte, aber kräftige Melodien und Harmonik und wollen die Zuhörerschaft auf eine unkomplizierte Schönheit der Musik aufmerksam machen. Durch ehrliche Improvisation und einen transparenten Bandsound entstehen immer wieder intime Momente auf der Bühne, die sowohl vom Publikum als auch von den Musikern wertschätzend erlebt werden.

Nachdem die Band im Frühjahr 2020 ihre neuen Kompositionen im Studio aufgenommen hat, sehnt man sich jetzt wieder nach gemeinsamem Zusammenspiel und die Performance vor Live-Publikum.

Freuen Sie sich also auf eine eingespielte, junge Band voller Spielfreude und viel neuem Material im Gepäck!


Foto: Lars Töpperwien

Lukas Wögler (sax), Moritz Langmaier (p), Erik Biscalchin (b), David Giesel (dr)

Mai 2021
07.05.21
Steffen Dix lädt ein

Steffen Dix hat für den heutigen Termin den "Soul Man" Edward Wade eingeladen, der ein Classic Soul und Funk-Programm mit ausgewählten Bläsern auf die Bühne bringt.

Edward Lee Wade Sr. stammt aus Nashville (Tennessee, USA) und begann seine Musikkarriere mit 17 Jahren als Sänger in lokalen Bands, die in Hotels, auf Hochzeiten und Veranstaltungen an Universitäten oder im Geschäftsbereich spielten. Im Laufe seiner 40 Jahre in der Musikindustrie arbeitete Edward als Musiker für Buena Vista Records, war international auf Tour für das US-Verteidigungsministerium und spielte als Vorgruppe von Berühmtheiten wie The Temptations, Cameo und The Chi-Lites. Heute wohnt der Sänger in Augsburg (Deutschland) oder in Palma de Mallorca (Spain), doch die lebendige und kraftvolle Stimme von Edward Wade bleibt beim Soul, dem R&B und Jazz zuhause.

Sein Auftritt ist stets ein Garant für mitreißende heiße Beats und einen energiegeladenen Abend der großen Gefühle.


Edward Wade (Foto: Sivia Klebon)

Edward Wade (voc), Steffen Dix (trp), Alberto Menendez (sax), Gerry Lupollo (keys), Alvin Mills (b), James Simpson (dr)

21.05.21
Meretrio & Heinrich von Kalnein: „Passagem“ // Tipp

Der Saxofonist und Flötist Heinrich von Kalnein zählt seit vielen Jahren zu den wichtigsten Aktivposten der deutschsprachigen Jazz-Szene. Sein künstlerisches Profil als Interpret wie auch als Komponist zeigt eine bemerkenswerte Kombination aus stiloffener künstlerischer Neugier und einem Qualitätsanspruch allerhöchster Güte. Auftritte mit seinem Trio KAHIBA sowie als Co-Leader der international beachteten JBBG - Jazz Bigband Graz haben ihn dabei weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht.

Der brasilianische Gitarrist Emiliano Sampaio war schon in São Paulo ein erfolgreicher junger Musiker, bevor er für ein Masterstudium in Jazzkomposition an die Grazer Kunstuniversität kam. Mit seinem 2004 gegründeten Meretrio entwickelte er eine sehr eigene Musik, in der sich brasilianische Melancholie mit jazzmusikalischer Raffinesse vereint. 2016 erschien das Meretrios sechste CD „Óbvio“ mit Heinrich von Kalnein als Gastsolist. Die Presse reagierte begeistert, das amerikanische Downbeat Magazine vergab 4 Sterne und reihte „Òbvio“ in der Rubrik Best Albums of the Year 2017.

Im März 2018 ging das Meretrio erstmals mit Heinrich von Kalnein auf Tournee. Dabei nutzten die vier den Augenblick und spielten in den renommierten deutschen Bauer Studios ihre erste gemeinsam produzierte CD „Passagem“ (© 2019 Natango Music) ein, die sich durch Leichtigkeit, virtuoses Zusammenspiel auf allerhöchstem Niveau und einen enormen Farbenreichtum auszeichnet.

Line-up:
Heinrich von Kalnein - Tenor Sax, Flute, Alto Flute
Emiliano Sampaio - Guitar
Tobias Steinruck - Electric Bass
Luis André de Oliveira – Drums


Foto: Thomas Radlwimmer

Heinrich von Kalnein (ts, fl), Emiliano Sampaio (g), Tobias Steinruck (b), Luis André de Oliveira (dr)

Juni 2021
11.06.21
The European Allstars feat. David Hazeltine // Highlight

Unter dem Label “The European Allstars - Dedicated To The Giants Of Jazz” vereinigt diese internationale Band vier europäische Top-Jazzer, die sich seit vielen Jahren aus verschiedenen Projekten kennen, mit einem absoluten Topstar der New Yorker Jazzszene. Gemeinsam folgen die fünf Musiker ihrer musikalischen Passion, dem klassischen, swingenden Jazz ihrer Vorbilder wie Cedar Walton, Steve Grossman oder Freddie Hubbard.

Der Trompeter Stephane Belmondo ist ein absoluter Star der französischen Szene, der zunächst mit dem Orchestre National de Jazz („Hommage a Miles Davis“ 1994) und in der Band von Dee Dee Bridgewater (Album „Love and Peace“ bei Verve 1994) bekannt wurde. Darüber hinaus spielte er mit Stéphane Grappelli, Michel Legrand, Kirk Lightsey u. v. m. und trat weltweit auf den wichtigsten Festivals auf.

Piero Odorici, Tenorsaxophonist aus Bologna, war der Lieblingsschüler des kürzlich verstorbenen Saxophon-Giganten Steve Grossman, arbeitete in seiner außergewöhnlichen Karriere an der Seite von Jazzgrößen wie Cedar Walton und gilt heute als einer der führenden Jazzer Europas.

Odorici arbeitet wiederum seit mehreren Jahren mit dem österreichischen Schlagzeuger Bernd Reiter zusammen, der an der Kunstuniversität Graz studierte und bereits viele Jazzgrößen wie Don Menza, Charles Davis, Harold Mabern, Cyrus Chestnut, Kirk Lightsey, Jim Rotondi, Joe Magnarelli, Gary Smulyan u. v. m. begleitete.

Aldo Zunino zählt seit mehr als drei Jahrzehnten zu den meist gebuchten Bassisten Europas und arbeitete mit Jimmy Cobb, Clark Terry, Benny Bailey, Benny Golson, Lee Konitz, Joey De Francesco, Scott Hamilton u. v. m.

Besonders freuen sich die vier Europäer auf dieser Tournee einen absoluten Topstar, den New Yorker Pianisten David Hazeltine, präsentieren zu können. Hazeltine begann seine professionelle Karriere mit 13 Jahren im Raum Chicago. Als Hauspianist der Jazz Gallery in Milwaukee hatte er Gelegenheit, gastierende Jazzmusiker wie Sonny Stitt, Pepper Adams, Charles McPherson, Al Cohn, Lou Donaldson, Eddie Harris und Chet Baker zu begleiten. Letzterer überzeugte ihn 1981, erstmals nach New York zu kommen, 1992 zog er endgültig in den Big Apple.

Er arbeitete in den nächsten Jahren mit Curtis Fuller, Junior Cook, Jon Hendricks,Louis Hayes, Peter Washington, Joe Locke, Jon Faddis, James Moody, Jim Snidero, John Swana und dem Hardbop-Sextett One for All.

Die Musiker widmen sich mit viel Respekt und Hochachtung dem musikalischen Erbe der großen Meister des Jazz. Das Projekt bietet mitreißend energetische und swingende Musik auf allerhöchstem Niveau, gleichermaßen mit Professionalität und viel Enthusiasmus vorgetragen, einfach „Jazz at its best“!!!


Foto: David Hazeltine

Stephane Belmondo (tp, flh), Piero Odorici (ts), David Hazeltine (p), Aldo Zunino (b), Bernd Reiter (dr)

18.06.21
Dizzy Krisch – Vibraphone Diaries // Tipp

Mit "Vibraphone Diaries" - Sternstunden des Vibraphon-Jazz, eine Hommage an Lionel Hampton – Terry Gibbs – Victor Feldman – Milt Jackson – Bobby Hutcherson u.a., blättert Dizzy Krisch in den musikalischen Tagebüchern der großen Vibraphonisten des Jazz.

Das Vibraphon ist eines der klassischen Instrumente im Jazz. 1916 in den U.S.A. erfunden und patentiert, wurde es schon Mitte der 1920 Jahre im Jazz eingesetzt. Dizzy Krisch spielt Stücke, die mit den bedeutendsten Vibraphonisten in Verbindung gebracht werden können. Angefangen beim swingenden, balladesken „Stardust“ eines Lionel Hampton über das bluesige „Bags Groove“ eines Milt Jackson bis hin zu den eigenwillig modernen Kompositionen eines Bobby Hutcherson durchstreift er verschiedene Epochen des Jazz. Er zelebriert Dank seiner Virtuosität, seines Timings und Sounds, kurz seiner unverwechselbaren Art das Vibraphon zu spielen und Dank seiner stets exzellent ausgewählten Mitmusiker mit „Vibraphone Diaries“ Sternstunden des Vibraphon-Jazz.

Dizzy Krisch – einer der herausragenden aktiven Vertreter dieses Instruments – hat sich in seiner langen Karriere schon wiederholt mit einzelnen dieser großen Vibraphonisten intensiver auseinandergesetzt. So spielt er die Stücke der „Terry Gibbs Dream Band“ mit den verschiedensten Big Bands (Bobby Burgess Big Band, Zurich Jazz Orchestra, Volvo Big Band Regensburg etc.), Auftritte mit der Musik von Benny Goodman – Lionel Hampton (Charly Antolini, Hugo Strasser Hot Five, Wine&Roses Swing Orchestra, Charles Höllering Swing Allstars, etc.), brachte die vielbeachtete CD „Tribute to Milt Jackson“ heraus und spielt mit Roberto Santamaria die Musik des Vibraphonisten Cal Tjader, der das Vibraphon in den Latin Jazz einführte.

Dizzy Krisch ist längst eine Koryphäe an seinem Instrument; er war ein Wunderkind, das bereits mit 9 Jahren auf Bühnen stand. 2013 feierte er sein 50-jähriges Bühnenjubiläum. Heute gehört er aufgrund seiner stilistischen Vielfalt, technischen Brillanz und improvisatorischen Meisterschaft zu den international angesehensten Vibraphonisten. Seine Spielfreude, gepaart mit ungemein charmanten Qualitäten als Entertainer, begeistert das Publikum immer wieder aufs Neue mit dem nicht alltäglichen Instrument.

So urteilt die Presse:
„Intensiver und atemberaubender Querschnitt durch die verschiedenen Epochen des Jazz“ und „Eine Synthese von höchster Virtuosität, Atmosphäre, Melodik und poetisch-erzählerischer Suggestion“

Freuen Sie sich auf ein fulminantes Konzert mit Dizzy Krisch, einem der international angesehensten Vibraphonisten. Er und seine Band nehmen Sie mit auf eine aufregende Reise in die Welt des Vibraphons.

Line-up:
Dizzy Krisch - Vibraphon
Anselm Krisch - Piano
Karoline Höfler - Kontrabass
Dieter Schumacher - Schlagzeug


Foto: Thomas Ceska

Dizzy Krisch (vib), Anselm Krisch (p), Karoline Höfler (b), Dieter Schumacher (dr)

25.06.21
Jam-Session // Session

Auch an diesem 4. Freitag im Monat bieten wir unter der Leitung von Stefan Günther-Martens unser klassisches Session-Format an, bei dem Einsteiger ganz bewußt in den Mittelpunkt gestellt werden.

Die House-Band besteht nur aus einer Rhythm-Section mit Piano, Bass und Schlagzeug. Somit bleibt viel Platz für Einsteiger am Saxophon, Trompete und anderen Melodie-Instrumenten.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme von gestandenen Profi- und ambitionierten Amateurmusikern aus unserer Region.

Foto: Antje Goebel

Stefan Günther-Martens (dr), Rhythmusgruppe und Sessionmusiker