KONZERTBETRIEB WÄHREND DER CORONAVIRUS­KRISE:
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Oktober 2020
30.10.20
Thomas Scheytt - Piano Solo // Highlight

+++ Achtung Programmänderung +++
Wegen Erkrankung eines Bandmitglieds kann die Boogie Connection als Trio leider nicht kommen. Thomas Scheytt wird mit seinem Soloprogramm "Klassiker des Blues & Boogie Woogie" sowie eigenen Kompositionen das Birdland59 "zum Kochen" bringen.

Thomas Scheytt gilt als „einer der besten zeitgenössischen Boogie- und Blues-Pianisten. Er verbindet in seinem Spiel hohes pianistisches Können mit einer unglaublichen, tiefempfundenen Ausdrucksvielfalt“ - so charakterisiert ihn das "Jazzpodium Deutschland".

Der 1960 geborene Schwabe und Pfarrerssohn erhielt früh Klavier- und Orgelunterricht und liebäugelte zeitweise mit einer Ausbildung zum Kirchenmusiker. Sein Wunsch, Philosophie zu studieren, war allerdings stärker, was ihn „geradewegs“ in eine Karriere als Bluesmusiker führte.

Scheytt gehört zu den meistbeschäftigten Musikern der europäischen Blues- und Boogie-Szene. Er ist seit über 20 Jahren nicht nur als Solist, sondern auch mit seinen Formationen "Netzer & Scheytt" sowie dem Trio "Boogie Connection"- in Jazzclubs und auf Festivals im In- und Ausland präsent.

"Invitation To The Blues" und "Tribute To Meade Lux Lewis", zwei Stücke von Scheytts Solo-Piano-CD "Inner Voices", werden seit Jahren regelmässig im Deutschlandfunk gespielt. Seine neueste CD "Blues Colours" wurde 2013 nominiert für den Preis der deutschen Schallplattenkritik. 2015 erhielt er den German Blues Award in den Kategorien "Bestes Piano" und "Bestes Duo".

Thomas Scheytt (p, keys) / Foto: Felix Groteloh

November 2020
06.11.20
Steffen Dix lädt ein

Zum diesjährigen 60jährigen (!) Bühnenjubiläum von Drummer Allen Blairman hat Steffen Dix dessen "Trio Variety" eingeladen.

Allan Blairman wurde 1940 in Pittsburgh geboren. Die Namen seiner Mitspieler auf Konzerten und Tourneen klingen wie ein `who‘s who` des Modern Jazz. Er spielte unter anderem mit: George Benson, Chet Baker, Dexter Gordon, John Coltrane, Charles Mingus, Ron Carter, Joe Henderson, Charlie Haden, Lee Konitz, Archie Shepp, Albert Ayler uva. aber auch mit europäischen Jazzlegenden wie Karl Berger und Albert Mangelsdorff.
1971 spielte er erstmals in Europa. Mehrere Formationen führten ihn seither auf Tourneen durch ganz Europa, Südamerika und Japan.

Vor allem die Energie und das Feeling des Schlagzeugers Allen Blairman prägen das "Trio Variety". Der Name ist Programm: Swing-Standards finden sich genauso wie Latinklassiker und Popnummern in ihrer Setlist. Auch den Spass an virtuosen Improvisationen lassen sich die Musiker nicht nehmen. Das perfekt eingespielte Trio nimmt sich dabei alle Freiheiten - aber ganz egal, welchen Stil die Musiker spielen, sie sorgen immer für einen guten Groove!

Die erfahrenen Jazzer Olaf Schönborn am Saxophon und Mario Fadani am Kontrabass sorgen für den unverwechselbaren Klang des "Trio Variety".

Steffen Dix (trp), Olaf Schönborn (sax), Mario Fadani (b), Allen Blairman (dr)

13.11.20
J-Sound Project

‘The J-Sound Project‘ besticht vor allem durch klare Linie. Ob kraftvoll vorwärtstreibend, mitreißend energiegeladen oder farbig schillernd und stimmungsvoll verträumt, jede einzelne der facettenreichen, originellen Kompositionen erzeugt eine individuelle Atmosphäre, die zielstrebig ins Schwarze trifft.

Frontman der Band ist der Trompeter Jason Schneider, der als Composer die meisten Stücke der Band selbst geschrieben hat. Das musikalische Gerüst stellt die Rhythmusgruppe, bestehend aus dem Pianisten und Keyboarder Yuriy Sych, Ivan Habernal am Bass und Uli Schiffelholz am Schlagzeug.

Die Frankfurter Rundschau beschreibt die Musik von J-Sound Project so: „Die Band experimentiert mit Formen, Klängen, mit Dynamik und Balancen. Sie erkundet die Tragfähigkeit elektrischer und elektronischer Komponenten, verschiedene Aggregatzustände von Melodik, Volumina und Steigerungsweisen in der Rhythmik. Und sie sucht dabei nicht unentschieden herum, sondern beherrscht ihr Material und lässt keine Klarheit vermissen“.

Durch die hohe virtuose Vielseitigkeit der einzelnen Bandmitglieder verschmelzen alle Zutaten zu einem dynamischen Gesamtklang.
Schon kurz nach der Gründung erhielt das Quartett das 25. Frankfurter Jazzstipendium, veröffentlichte 2016 sein Debütalbum beim Schweizer Jazzlabel Unit Records und hat seitdem seinen unverwechselbaren Gruppen-Sound stetig weiterentwickelt.

Ab Mai 2020 ist die Band mit neuem Album auf Tour, woraus sie hier und heute eine Kostprobe geben wird.

Jason Schneider (tp, flgh, comp), Yuriy Sych (p), Ivan Habernal (b), Uli Schiffelholz (dr)

20.11.20
South Quartet // Tipp

Hinter dem South Quartet mit Ull Möck, Jan Dittmann, Matthias Daneck und Peer Baierlein verbergen sich vier Musiker auf absolutem Top-Niveau. Die Liste der Bands, mit denen jeder Einzelne bereits aufgetreten ist, liest sich wie das 'who is who' der deutschen und internationalen Jazz-, Pop- und HipHop Szene: Reggie Washington, Clark Terry, Randy Brecker, Reggie Johnson, Peter Herbolzheimer, Arturo Sandoval, Pointer Sisters, Fanta 4 und und und.....
Matthias Daneck ist seit über 1 Jahr als fester Schlagzeuger mit Ute Lemper überall auf der Welt zu hören.

Das South Quartet gehört zu einer neuen Generation von Jazzmusikern, die keine Vorurteile kennen, ausschließlich Eigenkompositionen spielen, aber doch an der Tradition anknüpfen und sich gleichzeitig mit Hilfe von neuen Mitteln auf noch unbekanntes Terrain begeben.

Musik, die sich gerne als ‘Jazz’ bezeichnen läßt, die sich aber auch durch Toleranz gegenüber anderer Musik auszeichnet, wobei Authentizität und unbekümmerte Kreativität im Vordergrund stehen.

Ull Möck (p), Peer Baierlein (tp), Jan Dittmann (b), Matthias Daneck (dr)

27.11.20
Jam-Session // Session

Der Sechs-Euro-Geheimtipp für Liebhaber des Straight-ahead-Jazz mit vielen bekannten Standards: Die besten Amateur- und Profi-Jazzmusiker aus der Region finden sich auf der Bühne zusammen, suchen kurzerhand ein Stück aus, zählen ein und spielen ungeprobt los ... Spontanität, Kommunikation, Spielfreude und cooler, swingender Groove: Da kommt alles zusammen, was Jazz ausmacht.

Unter der Leitung von Stefan Günther-Martens steht eine erstklassige Rhythm-Section bereit, um Einsteiger zu begleiten, zu unterstützen und, sollte was schiefgehen, aufzufangen!

Stefan Günther-Martens (dr), Rhythmusgruppe und Sessionmusiker

Dezember 2020
04.12.20
Ralph Moore Quartett // Highlight

Der Weltklasse-Tenorsaxophonist Ralph Moore wurde in London geboren, ging 1970 in die USA, studierte am Berklee College und zog 1981 nach New York. Er arbeitete mit dem Horace Silver Quintet in den USA, Europa und Japan sowie als Sideman mit Legenden und Gruppen wie Roy Haynes, der Mingus-Dynastie und Freddie Hubbard. Er spielte mit der Reunion Big Band von Dizzy Gillespie und war in Studioproduktionen mit Kenny Barron, Ray Brown, Kevin Eubanks, Gene Harris, Roy Haynes, Bill Mays, Valery Ponomarev, Jimmy Knepper und dem Brian Lynch Sextett tätig. Zudem spielte er auch im Village Vanguard in New York mit J. J. Johnson. Seit Mitte der 1980er Jahre nahm er als Leader mit Steve Turre, Mulgrew Miller und Marvin Smitty Smith mehrere CDs auf. 1996 spielte er zusammen mit Roy Hargrove und Oscar Peterson und nahm mit ihnen ein Album auf, das für den kanadischen JUNO Award nominiert wurde.

Auf der aktuellen Tournee wird Ralph Moore von einem herausragenden europäischen Trio begleitet: Pianist Andrea Pozza, Bassist Aldo Zunino und Schlagzeuger Bernd Reiter haben in den letzten Jahrzehnten mit vielen Jazzlegenden aus den USA und Europa zusammengearbeitet. Zu ihren Kooperationen gehören Johnny Griffin, Steve Grossman, Art Farmer, Clark Terry, Harry "Sweets" Edison, James Moody, Roy Hargrove und viele, viele mehr.

Dieses Quartett präsentiert energiegeladene, gefühlvolle und schwingende Musik auf höchstem Niveau mit Professionalität und Begeisterung, einfach „Jazz at its Best“ !!!

Line-Up:
Ralph Moore (USA) - tenor sax
Andrea Pozza (ITA) - piano
Aldo Zunino (ITA) - bass
Bernd Reiter (A) - drums

Ralph Moore (ts), Andrea Pozza (p), Aldo Zunino (b), Bernd Reiter (dr)