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Juni 2015
12.06.15
Nicole Jo // Tipp

Wo lässt sich die Musik von Nicole Jo am besten verorten? – Tatsächlich passt die saarländische Band in keine musikalische Schublade. Ihre Zutaten sind: bunte, schillernde Klänge aus Jazz, Pop, Soul, Blues und Filmmusik. Die Musik steckt voller hinreißender Emotionen, knackiger Beats zum Mittanzen und stimmungsgetragener Klangbilder mit bisweilen transzendenten Ausflügen in die Weltmusik. Das Quartett um die Saxophonistin und Initiatorin Nicole Johänntgen und deren Bruder Stefan Johänntgen wurde 1998 im Saarland gegründet.
Nicole Johänntgen, die derzeit weltweit als Gastsolistin, Dozentin und Botschafterin agiert, lässt das Saxophon flüstern, wie auch explodieren. Ein hochexpressives Saxophonspiel, das bei allen Improvisationausflügen fest verwurzelt ist in der Blues- und Souljazz-Tradition. Stefan Johänntgen an den Keyboards sorgt für den Sound – ob mit virtuos funky gespieltem Clavinet, fast schreiender Orgel oder „spacigen“ Klangflächen. Von Anfang an mit dabei ist Schlagzeuger Elmar Federkeil, der sein Schlagzeug gezielt um diverse Perkussionsinstrumente erweitert. Für die tiefen Töne sorgt der in Holland wirkende Bassist Philipp Rehm. Er lieferte die Grundideen zu vielen Musikstücken der neuen CD „Colours“, aus der Nicole Jo Ausschnitte präsentieren wird.

Nicole Johänntgen (sax), Stefan Johänntgen (keys), Philipp Rehm (b), Elmar Federkeil (dr, perc)

19.06.15
Jan Luley's Boonoonoonous // Highlight

„Boonoonoonous“ ist ein Wort aus dem kreolischen Patois Jamaikas und bedeutet „wunderbar“ – wunderbar wie die Zusammenarbeit des Sängers und Pianisten Jan Luley mit dem Klarinettisten und Saxophonisten Thomas L’Etienne. Jan Luley, der dem Birdland59-Publikum hinlänglich bekannt sein dürfte, verarbeitet traditionelle Songs und Musikstile aus der Geburtsstadt des Jazz am Mississippi, verpackt diese in neue Arrangements und vermischt sie mit Anleihen aus Rock, Funk und moderneren Jazzentwicklungen sowie eigenen Kompositionen. Was dabei rauskommt nennt er „Contemporary New Orleans Style Piano“. Thomas L’Etienne, Hamburger mit französischen und russischen Wurzeln, ist Spezialist für kreolische Musik und Choro und einer der angesehendsten Vertreter der lebenden New Orleans-Musik. Selbst in New Orleans ist er innerhalb der Musikergemeinde hoch respektiert.
Jan Luley und Thomas L’Etienne präsentieren eine musikalische Palette aus Blues, Creole, Boogie, Swing und Funk, wie man sie in dieser Vitalität und Intensität von einem Duo kaum erwartet. Wie ein roter Faden zieht sich dabei das relaxte Südstaaten-Feeling durch die Musik des Duos, der besondere New Orleans Sound. Diese Musik ist einfach zeitlos.

Jan Luley (p, voc), Thomas L'Etienne (sax, cl)

26.06.15
Session #118 // Session

Engagierte Musiker der Region treffen sich im Birdland59, sprechen sich kurz ab, und los geht’s auf der Bühne unter der Leitung von Steffen Dix und mit unserer Hausband als Opener – das ist echter, handgemachter Jazz. Liebhaber von Jazzstandards kommen hier voll auf ihre Kosten – und das für nur 5 €!

Steffen Dix (tp, flh), Rhythmusgruppe und Session-Musiker