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November 2017
24.11.17
Session mit Thema: Mannheim // Session

Durch die Musik amerikanischer Soldaten und der Einrichtung des Studiengangs Jazz- und Popularmusik an der Musikhochschule sowie in jüngster Zeit durch die Popakademie erlebte Mannheim einen enormen Schub in der Freude und Begeisterung für die Jazz-Musik, die weit über die Grenzen Mannheims hinaus getragen werden. Die Qualität der Ausbildung in der Jazz-Musik hat Mannheim zu einem "Spitzenstandort" werden lassen, was das Ettlinger Publikum immer wieder bestätigen kann, wenn sich regelmäßig "Mannheimer" auf der Bühne des Birdland59 präsentieren.

So werden auch am heutigen Abend einige Gäste aus diesem Umfeld unsere Session bereichern.

Die Rhythmusgruppe ist heute wieder absolut hochkarätig:

Volker Engelberth (p), Jazz-Preisträger des Landes Baden-Württemberg 2016;

Thomas Stabenow (b), Professor an der Musikhochschule Mannheim;

Holger Nesweda (dr), Absolvent der Mannheimer Musikhochschule 1997 & in allen Jazz-Clubs des Landes unterwegs

Steffen Dix (tp, flh), Volker Engelberth (p), Thomas Stabenow (b), Holger Nesweda (dr) und Sessionmusiker

Dezember 2017
01.12.17
JACK - Benefiz-Konzert // Benefiz

Benefiz-Konzert zugunsten des „Vereins zur Förderung der Psychosozialen Beratungsstelle der AWO Karlsruhe für Krebskranke und Angehörige e.V.“

Die Diagnose Krebs bedeutet eine einschneidende Veränderung im Alltag von Betroffenen und Angehörigen. Durch die Erkrankung werden Fragen aufgeworfen, Unsicherheiten und Angst entstehen, die Lebensgestaltung ist dem veränderten Alltag unterworfen.

In der Psychosozialen Krebsberatungsstelle finden Betroffene und Angehörige Unterstützung im Umgang mit den Herausforderungen, die eine Krebserkrankung mit sich bringen kann. Je nach Situation stehen sozialrechtliche Fragestellungen oder psychische Belastungen im Vordergrund. Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle stehen in jeder Phase der Erkrankung für Gespräche zur Verfügung.

Der Förderverein Krebsberatung unterstützt die Einrichtung bereits seit 24 Jahren - mit dem Benefizkonzert soll ein Beitrag zur Förderung und Erhaltung der Beratungsstelle geleistet werden. Helfen Sie mit! Mit Ihrem Eintritts-Obulus unterstützen Sie die Psychosoziale Krebs-Beratung zu 100%.

Für diesen Zweck hat sich die regional verwurzelte Gruppe "JACK" als musikalisches Zugpferd unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

JACK macht aus Rock- und Pop-Klassikern in ihren weitestgehend eigenen Arrangements feinste Jazzmusik. Daran ist auch der Name der Band angelehnt: JAzz aus RoCK...

In ihrem "wirklichen" Leben sind sie als Wissenschaftler am KIT in Karlsruhe (David Moss - Kontrabass, Frank Hennrich - Gitarre) oder als Pathologin (Andrea Hasenfus - Saxophon) tätig, bis auf Jonathan Zacharias, der professioneller Schlagzeuger und Schlagzeuglehrer ist, und der auch gerne mit seiner Indie-Band "Le Grand Uff Zaque" unterwegs ist.

JACK ist eine Multi-Generationen-Band mit Jahrgängen zwischen Mitte der 50er und Mitte der 80er Jahre. Das macht das "Verjazzen" der Musik ihrer Jugend noch interessanter, da es für jeden etwas anderes bedeutet.

Andrea Hasenfus (sax), Frank Hennrich (g), David Moss (b), Jonathan Zacharias (dr)

08.12.17
Duo Marc Copland & Daniel Schläppi // Highlight

Anlässlich ihrer fünften Duotournee durch Europa präsentieren Daniel Schläppi und Marc Copland ihr aktuelles Album "More Essentials".

Marc Copland, New Yorker Pianist von Weltrang, und Daniel Schläppi, renommierter Bassist aus der Schweiz, lernten sich 2010 in Manhattan kennen und schätzen. Seither haben sie als Duo zwei CDs aufgenommen, zusammen vier Europatourneen und ein Konzert in der Jazzgallery in New York gespielt. Ihr neustes Album «More Essentials» wurde bereits von der Fachwelt euphorisch gefeiert, hat durchweg beste Kritiken bekommen und wurde von zwei amerikanischen Jazzkritikern auf allaboutjazz.com unter «Best Of 2016» gelistet. Für einen von ihnen, Dan McClenaghan, ist die CD sogar «perhaps the most purely gorgeous set» des Jahres.

Das überrascht nicht, denn die beiden kongenialen Partner haben sich über viele Jahre auf Duobesetzungen ohne Schlagzeug spezialisiert. Unter den bisherigen musikalischen Partnern von Marc finden sich illustre Namen wie Gary Peacock, Dave Liebman, Ralph Towner John Abercrombie und Greg Osby. Über seine Zusammenarbeit mit Daniel sagt er: «Playing with Daniel reminds me of some of the things I love most about playing jazz: the warmth, the communication, and a way of trying to share with the listener an experience of stillness and wonder … Seriously the music is wonderful, looking forward to more!»

Das gehobene Feuilleton teilt diese Einschätzung. Die «Neue Zürcher Zeitung» schwärmt: «Wenn das Zusammenspiel funktioniert und funkelt, klingt improvisierte Musik nach Magie. Und wenn man sich ‹More Essentials› … anhört, verliert man sich zunächst ganz in Genuss und gebanntem Staunen. Die beflügelte Zweisamkeit … wirkt organisch, locker und stets so stimmig, als ob man in der Musik falsch von richtig unterscheiden könne – wobei hier durchwegs Letzteres der Fall wäre». Die «NZZ am Sonntag» legt nach: «Die Musik ist dicht und doch leicht, sie sprudelt vor Ideen und hat doch einen natürlichen Atem. Virtuosität wird vorausgesetzt und überwunden. Von beglückender Innigkeit ist dieses Zusammenspiel.»

Marc Copland (p), Daniel Schläppi (b)